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Betonfreak mit weichem Herz

Bregenz - Gottfried Bechtold schuf 444 kleine Porsche für einen großen, guten Zweck.

Und dann waren es nur noch drei bzw. 399 Kunstwerke, die Schülern in Vorarlberg helfen. So viele können Sammler seit gestern Abend noch erwerben, nur wenige Stunden, nachdem das „Projekt 444″ gestartet wurde. Wie es dazu kam? Im Jahr 1971 hat der bekannte Vorarlberger Künstler den ersten Betonabzug seines Porsche präsentiert. Er befindet sich inzwischen in Konstanz und zählt zu den legendären Werken der österreichischen Gegenwartskunst. Fetisch und Fortbewegung sind auch die Schlagworte, die vor zwei Jahren erneut gültig wurden, als Bechtold vor dem Kunsthaus Bregenz jene Skulpturengruppe „Elf Elf” (mit elf Betonautos) präsentierte, die nun am 1. Jänner zum Eröffnungsevent der Kulturhauptstadt Linz 2009 ins Lentos-Museum kommt.

Entschleunigung

Exakt 444 Miniaturen dieses per Abdeckung doppelt entzweckten Fahrzeugs wurden nun für die Edition des Kiwanis-Club Bregenz geschaffen. Bis 31. März 2009 sind sie zum Subskriptionspreis von 444 Euro erwerbbar. Sofern bis dahin noch welche da sind, denn das Interesse war, wie erwähnt, schon beim gestrigen Start groß. Der Reinerlös kommt einem Projekt zur Gewaltprävention an Vorarlberger Schulen zugute. Dabei werden Schüler zu Mediatoren ausgebildet. Für den Vater Bechtold, der sich schon mehrmals für Schüler engagierte, ist es eine gute Einrich- tung. Die Kiwanis- Mitglie- der sind überzeugt, damit Kinder und Jugendliche zu fördern.

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