Beteiligungsinitiative der Grünen zur Zukunft

Johannes Rauch
Johannes Rauch ©VOL.AT/Paulitsch

Die Vorarlberger Grünen starten eine Beteiligungsinitiative zur Frage der Zukunft Vorarlbergs. Angesichts der Coronakrise wolle man mit der Bevölkerung in den Dialog treten und Antworten auf die Frage finden: "Wia tua'mr witr?" ("Wie tun wir weiter?", Anm.), so Klubobmann Daniel Zadra am Donnerstag. Auf der Plattform www.zukunftvorarlberg.at können Beiträge in verschiedener Form platziert werden.

Breite Diskussion erwünscht

Willkommen sind sowohl Texte, aber auch Bild- und Videomaterial. "Wir möchten, dass möglichst viele mitreden, sich einbringen und mitbestimmen, wie die Antworten auf die dringenden Zukunftsfragen aussehen sollen", sagte Parteichef Johannes Rauch. Man freue sich über Beiträge zu allen Themen und wünsche sich eine breite und kontroversielle Diskussion. Landesgeschäftsführerin Jessica Bösch versprach, dass die eingehenden Ideen gesammelt, diskutiert und weiter bearbeitet werden. Vielleicht lasse sich eine Idee in der Gemeinde umsetzen, während eine andere den Einzug in die politische Debatte im Landtag finde, so Bösch.

Gemeindewahlen als "Live-Test"

Als Fragen, "die wir uns selbst gestellt haben", nannten die Grünen neben vielen anderen etwa: Welche Stärken und Schwächen Vorarlbergs wurden in der Krise sichtbar? Was brauchen die Unternehmen, um besser durch Krisen zu kommen? Wie können Klimaschutzmaßnahmen den Weg aus der Krise weisen? Was braucht es generell, um die Krisenfestigkeit Vorarlbergs zu erhöhen?

Wie Rauch einräumte, "werden wohl auch Parteien nach der Krise nicht mehr genau so funktionieren wie davor". Es gelte Funktionsweisen zu überdenken. "Der Live-Test werden die Gemeindewahlen im Herbst sein. Aber ich habe noch kein klares Bild, wie das ausschauen soll", sagte Rauch.

(APA)

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