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Betancourt dankt Jungfrau Maria in Lourdes

Mit bewegenden Worten hat sich Ingrid Betancourt im südfranzösischen Wallfahrtsort Lourdes bei der Jungfrau Maria für ihre Befreiung aus den Händen der kolumbianischen FARC-Rebellen bedankt.

“Danke Maria! Danke für meine Freiheit, danke für das Leben”, sagte die Politikerin am Samstag an der Seite des Erzbischofs Jacques Perrier vor tausenden Pilgern. Mit einem Rosenkranz in den Händen fügte sie hinzu: “Ich flehe dich an, meine liebe Maria (…), beschütze diejenigen, die zurückbleiben mussten. Sie brauchen dich, deine Kraft, deine Hoffnung und dein Licht.”

Während des Angelusgebets, das Perrier, Erzbischof von Tarbes und Lourdes, an der Erscheinungsgrotte von Massabielle vortrug, schloss Betancourt ihre Augen oder blickte gebannt auf die Statue der Jungfrau Maria. Mehrmals nahm sie ihre Mutter, ihre Schwester und ihre Kinder Mélanie und Lorenzo in den Arm, die sie in den Wallfahrtsort begleitet hatten. Nur unter hohem Sicherheitsaufgebot konnte die 46-Jährige die Grotte betreten. Die Pilger applaudierten Betancourt anschließend, einige küssten sie auch. Am Vormittag hatte sich die gläubige Katholikin allein zu einem Gebet in eine Kapelle zurückgezogen. Betancourt hatte ihr Durchhalten während der sechseinhalb Jahre ihrer Geiselhaft vor allem ihrem Glauben und den Gedanken an ihre Familie zugeschrieben.

Die kolumbianische Armee hatte die 46-jährige Franko-Kolumbianerin am Mittwoch vergangener Woche aus den Händen der FARC befreit; zwei Tage später kehrte Betancourt nach Frankreich zurück. Seit ihrer Ankunft sprach sie vor dem französischen Senat und vor der Nationalversammlung, traf zahlreiche Politiker und gab ein Interview nach dem anderen. Die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) hatten Betancourt im Februar 2002 im Süden des Landes verschleppt.

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