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"Beta": 6.000 Obdachlose in Nicaragua

Der Hurrikan "Beta" hat in dem verarmten Nicaragua hunderte Wohnhäuser, Schulen und Krankenhäuser zerstört sowie etwa 6.000 Menschen obdachlos gemacht.

Die größten Schäden habe es an der Ostküste des Landes gegeben, wo fast nur Indios leben. Dort war „Beta“ am Sonntag auf Land getroffen. Die Regierung schickte Hilfsgüter in die besonders betroffenen Regionen.

Über das genaue Ausmaß der Schäden im Bereich der Laguna de las Perlas, die frontal getroffen wurde, wollte sich der Leiter der Zivilverteidigung, Oberst Mario Perez-Cassar, bei einer Inspektionsreise per Hubschrauber ein Bild machen. Die Region etwa 400 Kilometer östlich der Hauptstadt Managua ist nur auf dem Wasserweg oder per Hubschrauber zu erreichen. Nicaragua verfügt jedoch nur noch über sechs alte Maschinen aus sowjetischer Produktion.

Bis Montag hatten die Behörden nach eigenen Angaben keine Informationen über Todesopfer. Bisher gebe es nur Berichte über einen Verletzten und vier Vermisste. Die Regierung in Managua versprach den Opfern der Naturkatastrophe schnelle Hilfe für den Wiederaufbau ihrer Häuser und Reparaturen an der Infrastruktur.

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