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Bestzeit für Görgl im ersten Tarvis-Training

Tarvis ist die längste Damen-Abfahrtsstrecke
Tarvis ist die längste Damen-Abfahrtsstrecke ©APA (Archiv/epa)
Elisabeth Görgl hat am Mittwoch in Tarvis Bestzeit für die ersten Damen-Weltcup-Rennen nach der WM erzielt.

Auf der langen Abfahrtsstrecke an der italienisch-kärntnerischen Grenze war die Steirerin mit einer Zeit von 2:03,10 Minuten knapp schneller als die Schwedin Anja Pärson, die im Finish einen schweren (Tor-) Fehler machte. In Tarvis stehen Superkombi, Abfahrt und Super-G auf dem Programm.

Tarvis scheint zum zweiten Mal im Weltcup-Kalender der Damen auf. Vor zwei Jahren gab es dort zahlreiche schwere Stürze, von denen auch Renate Götschl, Kathrin Zettel und Anna Fenninger betroffen gewesen waren. Diesmal ist die 2.991 m lange “Pista di Prampero” aber dank Riesenmengen an Neuschnee sowie einer deutlich kurvigeren Kurssetzung deutlich entschärft. Die bei bestem Wetter erzielte Zeit von über zwei Minuten erklärte sich deshalb durch die relativ langsame Piste und den kurvigen Abfahrtskurs. Das Wetter soll bis zum Sonntag gut bleiben.

Dennoch überraschte Görgls Bestzeit, weil die 28-Jährige als einzige ÖSV-Fünffach-Starterin bei der WM ein wahres Monsterprogramm hingelegt hatte und von den WM-Slalomskiern ohne Training direkt auf die Abfahrtslatten umgestiegen war. Trotzdem erzielte sie sofort Bestzeit. Die Strecke in Tarvis ist durchaus etwas für Technikerinnen, weil sie doch einige Super-G-ähnliche Streckenteile aufweist.

Gleich 16 ÖSV-Damen absolvierten wegen der Super-Kombination am Mittwoch das erste Training, darunter auch die vier Europacup-Läuferinnen Stefanie Moser, Margret Altacher sowie die beiden Weltcup-Debütantinnen Christina Staudinger und Mariella Voglreiter. Sie trainieren mit, weil kommende Woche in Tarvis Europacuprennen stattfinden. Drei dürfen auch schon diese Woche im Weltcup starten.

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