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Bestürzung in Kanada wegen "Fall Lahey"

In der katholischen Öffentlichkeit Kanadas herrscht Bestürzung über den "Fall Lahey". Der des Besitzes von kinderpornografischem Material beschuldigte kanadische Bischof Raymond John Lahey hatte sich in der Vorwoche nach mehrtägigem "Untertauchen" der Polizei in Ottawa gestellt, meldete Kathpress.
Bischof Lahey durch kinderpornografische Bilder kompromittiert

Er wurde nach Zahlung einer Kaution von knapp 6.000 Euro am 1. Oktober auf freien Fuß gesetzt. Zu den Auflagen gehöre, dass der Bischof keine Parks besuchen und das Internet nicht nutzen dürfe. Der Rücktritt des Diözesanbischofs von Antigonish in Nova Scotia war am 26. September von Papst Benedikt angenommen worden.

Zuvor waren bei einer Zufallskontrolle am Flughafen von Ottawa kinderpornografische Fotos auf dem Laptop Laheys entdeckt worden. Er wurde zunächst festgenommen, anschließend aber wieder freigelassen. Danach war sein Aufenthaltsort vorübergehend unbekannt. In einem Schreiben an die Gläubigen seiner Diözese erklärte Lahey damals, er brauche Zeit für eine persönliche Erneuerung.

Erzbischof Anthony Mancini von Halifax, der zum Apostolischen Administrator von Laheys Diözese ernannt worden ist, sprach von einem Schock für das ganze Bistum. Er rief die Menschen auf, ihren Glauben und die Hoffnung zu bewahren. Der Vorsitzende der kanadischen Bischofskonferenz, Erzbischof James Vernon Weisgerber, verlangte eine gründliche juristische Aufklärung der Vorwürfe gegen Lahey.

Dieser hatte im August Schlagzeilen gemacht, als er einem Vergleich zustimmte, bei dem Opfern von Kindesmissbrauch durch einen Priester hohe Schadenersatzsummen gezahlt wurden. Seine Diözese akzeptierte in dem Vergleich die Zahlung von umgerechnet knapp neun Millionen Euro an die mehr als ein Dutzend Opfer. Lahey äußerte damals die Hoffnung, dass er nie mehr mit solchen verabscheuungswürdigen Verhaltensweisen konfrontiert sein werde.

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