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Bester Tourismus-Winter aller Zeiten

Tourismus-Obmann Helmut Blank und Geschäftsführerin Herlinde Moosbrugger dürfen sich über eine Rekordsaison freuen.
Tourismus-Obmann Helmut Blank und Geschäftsführerin Herlinde Moosbrugger dürfen sich über eine Rekordsaison freuen.
Bregenzerwald-Tourismus konnte in der abgelaufenen Saison erfreuliches Plus verbuchen.

Egg. (stp) Ein Wechselbad der Gefühle endet für den Bregenzerwald-Tourismus mit einem Happy End: „Die Nächtigungen sind gegenüber dem Vergleichszeitraum 2010/11 um rund vier Prozent gestiegen, mit insgesamt etwa 940.000 Übernachtungen verzeichnete die Talschaft den besten Winter aller Zeiten“, freuen sich Obmann Helmut Blank und Geschäftsführerin Herlinde Moosbrugger mit dem Wälder Tourismus. Bei Redaktionsschluss dieser VN-Heimat fehlten noch einige Gemeinde-Ergebnisse, „aber die Zahlen aus den großen Orten liegen vor, so dass eine sehr genaue Hochrechnung möglich ist“, so Moosbrugger, die sich im VN-Gespräch bestätigt sieht.

Abgerechnet am Schluss

„Man darf sich im Verlauf der Saison nicht von einzelnen Monatsergebnissen nervös machen lassen, abgerechnet wird zum Schluss, wenn sich die von Jahr zu Jahr oft gravierenden Unterschiede bei Feiertagen und Ferien wieder ausgleichen.“ Man kann es auch positiv sehen – die Feiertage fallen ja nicht überraschend, man kann sich langfristig darauf einstellen. „Ostern legt von Februar bis April die Saisonhöhepunkte fest – und da ist es eben entscheidend, ob die Hochfasnat als traditionelle Urlaubszeit in den Februar oder den März fällt. Dementsprechend gibt es Verschiebungen vom einen Monat auf den anderen. Wichtig ist dabei, dass man sich langfristig darauf einstellt und Konzepte entwickelt, feiertags- und ferienunabhängig Gäste zu gewinnen.“

Aus dem Vorjahr gelernt

Dabei ist es – wie der späteste Ostertermin seit Jahrzehnten im Vorjahr zeigte – keineswegs „automatisch“, dass eine lange Saison auch eine erfolgreiche Saison bedeutet. „Vom Kalender her war Ostern heuer mehr als zwei Wochen früher als 2011 – und trotzdem haben wir im April 2012 gegenüber dem April 2011 über ein Drittel mehr Nächtigungen verzeichnet. Da spielt natürlich auch das Wetter und die Schneelage eine große Rolle, aber man sollte nicht alles auf Faktoren abschieben, auf die man keinen Einfluss hat.“ Das Vorjahr habe gezeigt, so Moosbrugger, dass die Tourismusbetriebe dann am erfolgreichsten sind, wenn es ihnen gelingt, über die ganze Saison eine zufriedenstellende Belegung zu erzielen und sich nicht nur schwerpunktmäßig auf die Hochsaisonwochen zu verlassen. Da sei der Ostertermin 2011 lehrreich gewesen, zumal Schnee und Wetter alle Erwartungen über den Haufen geworfen haben.

Praktisch nur Gewinner

Am Nächtigungszuwachs von rund vier Prozent sind praktisch alle 22 Gemeinden der Talschaft „beteiligt“, die „großen 7“, die Gemeinden mit mehr als 50.000 Nächtigungen, verzeichneten Zuwächse zwischen drei und sechs Prozent oder in absoluten Zahlen etwa 3000 bis 7000 Nächtigungen.

2012/13 wird spannend

Getreu der alten Weisheit, wonach nach der Saison vor der Saison ist, richtet man den Blick auch im Bregenzerwald auf den Winter 2012/13. Eine Saison, die „konzentriert und heftig“ werden dürfte, denn mit Ostersonntag am 31. März drängt sich wieder alles zusammen – die Hochfasnat fällt in die erste Februarhälfte, die Osterferien in den März. Der Saisonschluss wird im Bregenzerwald dementsprechend wohl erst zwei Wochen nach Ostern (14. April 2013) begangen werden.

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