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Bestechung: Staatsanwaltschaft Feldkirch ermittelt gegen Liebherr

Bestechung: Der internationale Liebherr-Konzern mit Sitz in Nenzing sieht sich offenbar mit Bestechungsvorwürfen konfrontiert.

In dem in Nenzing situierten Werk, von dem aus die maritime Kransparte über eine Zwischenholding weltweit gesteuert wird, sollen im Zusammenhang mit Aufträgen Bestechungsgelder geflossen sein, berichtet die Tageszeitung “Der Standard” in seiner Mittwoch-Ausgabe. Die Staatsanwaltschaft Feldkirch ermittelt.

Nach Angaben des Leitenden Feldkircher Staatsanwalts Wilfried Siegele werden wegen des Verdachts der Untreue gegen sechs Personen Ermittlungen geführt, es hätten bereits Hausdurchsuchungen stattgefunden. Weitere Informationen wollte Siegele aber nicht bekanntgeben.

Den Informationen der Tageszeitung zufolge, die sich auf einen namentlich nicht genannten Insider bezieht, soll es unter anderem um einen Auftrag des russischen Ölgiganten Lukoil und eines spanischen Hafens gehen. Liebherr habe in jenem Fall mit Bestechungen erreicht, dass die Spezifikation für den Konzern maßgeschneidert worden seien.

Seitens des Unternehmens wertet man die Ermittlungen laut “Standard” als “Nachwehen” eines früheren Betrugsfalls. Ein Ex-Manager, der sich bereichert haben soll, wurde Ende 2009 nicht rechtskräftig zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt, im Gegenzug seien die Bestechungsvorwürfe aufgetaucht.

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