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Beslan-Geiselnehmer schuldig gesprochen

Der einzige überlebende Geiselnehmer von Beslan ist schuldig gesprochen worden. Das Gericht im südrussischen Wladikawkas verhängte gegen den 25-jährigen einen Schuldspruch.

Der Staatsanwalt hatte die Todesstrafe gefordert. Diese würde der Rechtslage entsprechend in lebenslange Haft umgewandelt. DieVerlesung des Urteils dauert zwei Tage.

Die Geiselnahme in einer Grundschule von Beslan, die im September 2004 mit dem Tod von über 300 Menschen endete, wurde von dem Gericht als „terroristischer Akt” eingestuft. Kulajew hatte sich zunächst schuldig bekannt, später das Geständnis aber zurückgezogen und erklärt, er sei mit seinem Bruder verwechselt worden.

Von den rund 1.100 Schülern, Eltern und Lehrern, die sich ursprünglich in der Gewalt der Geiselnehmer befanden, kamen nach offiziellen Angaben bei einem groß angelegten Einsatz der Sicherheitskräfte 331 Menschen ums Leben, unter ihnen 186 Kinder. Hunderte Geiseln wurden verletzt. Von den 32 Geiselnehmern wurden demnach alle bis auf Kulajew getötet.

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