AA

Beruf und Studium hat Vorrang

Dornbirnerin Michaela Bitriol gab gegen Feldkirch die Abschiedsvorstellung.
Dornbirnerin Michaela Bitriol gab gegen Feldkirch die Abschiedsvorstellung. ©Thomas Knobel
Michaela Bitriol SSV Dornbirn/Schoren

22-jährige Dornbirnerin Michaela Bitriol verläßt Stammklub SSV Dornbirn und geht nach Deutschland.

Dornbirn. 14 Jahre lang spielte Defensivkünstlerin Michaela Bitriol beim Stammklub SSV Dornbirn/Schoren. Beim knappen aber verdienten 30:29-Heimsieg im Ländlederby gegen HC BW Feldkirch gab die 22-jährige Eigenbauspielerin vor eigenem Publikum ihre Abschiedsvorstellung. “Mit einem Sieg gegen Erzrivale Feldkirch die Laufbahn im Ländle zu beenden bleibt sowieso in ewiger Erinnerung”, freute sich Michaela Bitriol. Allerdings blieb Bitriol ein Torerfolg verwehrt. Zusammen mit ihrem Freund und Handballprofi Roland Schlinger zieht es nun die sympathische Sportlerin nach Balingen in Deutschland. Bitriol wird die aktive Laufbahn vorerst an den berühmten Nagel hängen und sich voll und ganz dem Rest des Studiums widmen, wo im September 2010 die Abschlussprüfung auf dem Programm steht. “Ich bin schon mächtig stolz, dass meine jahrzehntelangen großartigen Leistungen in der Defensive einmal so anerkannt und geschätzt werden”, meinte SSV-“Urgestein” Michaela Bitriol. Laut Bitriol kann sie mit ruhigem Gewissen die Messestädterinnen verlassen und auf eine wunderbare Zeit zurückblicken. Während ihrer bisherigen imponierenden Handball-Ära blieb sie dem Traditionsverein stets treu und hat in Kombination mit der Schule und Studium immer eine gute Vereinbarung treffen können. Etwas ganz Besonderes war der einzige Sieg mit Dornbirn gegen das Starensemble Hypo Niederösterreich vor sechs Jahren. Mit 16 Jahren gab Michi Bitriol schon das Debüt in der ersten Kampfmannschaft und wurde vom damaligen Coach Hannes Mandl im Kader berücksichtigt. Zusammen mit Vereinskollegin Michaela Lindner spielte Bitriol mehrere Saisonen lang mit Bravour im österreichischen Nationalteam. Bei vielen Duellen gegen die besten Länder Europas und der Welt erzielte die Rückraumspielerin einige Traumtore. In Dornbirn zählte sie seit langem zur Leistungsträgerin und wird in der Abwehrreihe dem SSV Dornbirn/Schoren in der nächsten Meisterschaft 2010/2011 sicher schmerzlich vermisst.

(Quelle: Meine Gemeinde – Thomas Knobel)

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg Sport
  • Beruf und Studium hat Vorrang
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen