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Bernadette Chirac bleibt in der Politik

Bernadette Chirac, die Frau des französischen Präsidenten Jacques Chirac, will weiter in der Politik bleiben. Sie wird erneut bei den Regionalwahlen Ende März kandidieren.

Sie habe „lange gezögert“, bevor sie diese Entscheidung getroffen habe, sagte die 70-Jährige der Tageszeitung „La Montagne“ (Montagsausgabe), dann habe sie „dem freundschaftlichen Druck“ ihrer Bekannten im südwestfranzösischen Departement Correzes nachgegeben. 1979 war Bernadette Chirac als erste Frau in den Regionalrat von Correze gewählt worden.

In den kommenden Wochen werde sie sich „ins Auto setzen und allein zu den Wählern meines Bezirks fahren“, kündigte die Präsidentengattin an. Die Liste der Präsidentenpartei UMP in Corrze wird von einem Berater im Elysee-Palast, Gerard de Pablo, angeführt.

Die Präsidentengattin ist landesweit für ihr Engagement für Kranke und Behinderte bekannt. Sie äußert sich aber auch immer wieder zu politischen Fragen und macht klar, dass sie bei den Entscheidungen ihres Mannes ein Wörtchen mitredet. Obwohl Bernadette Chirac die Entscheidung über die erneute Kandidatur bei den Regionalwahlen am 21. und 28. März lange offen ließ, waren die meisten Anhänger Chiracs sicher, dass sie sich erneut um das Mandat bewerben werde.

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