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Berlusconi will neue Partei gründen

Der italienische Regierungschef Berlusconi plant den Zusammenschluss der Parteien seiner Mitte-Rechts-Koalition in eine Gruppierung, die die Parlamentswahlen im kommenden Jahr gewinnen sollen.

Die neue gemäßigte Partei soll “Allianz für die Freiheit“ heißen, kündigte der italienische Regierungschef an. Der Gruppierung sollen laut seinem Plan die vier größten Parteien der Regierungskoalition, also seine liberalkonservative Forza Italia, die rechte Alleanza Nazionale (AN), die rechtspopulistische Lega Nord und die christdemokratische UDC, beitreten.

„Geschlossen werden wir siegen“, versicherte der Ministerpräsident, der sich nach der schweren Niederlage bei den Regionalwahlen vor einem Monat selbst um die interne Organisation seiner Koalition kümmern will. Marketingexperten sind bereits am Werk, um den neuen Namen zu testen. Am Symbol wird bereits gearbeitet.

Berlusconi muss allerdings noch internen Widerstand in den Reihen seiner Forza Italia überwinden. Der Koordinator der Partei, Sandro Bondi, drängt auf eine Parteienföderation statt auf eine einzige Mitte-Rechts-Gruppierung. Die Zeit für eine Verschmelzung der Regierungsparteien sei noch nicht reif. Die Lega Nord, die stark auf ihre oberitalienische Identität setzt, schloß ihren Beitritt in die Allianz für die Freiheit bereits entschieden aus.

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