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Berliner Supermarktleiter soll Ladendieb tödlich verletzt haben

34-jähriger Moldawier erlag seinen Verletzungen
34-jähriger Moldawier erlag seinen Verletzungen ©Polizei Berlin
Leitende Mitarbeiter eines Berliner Supermarkts sollen einem Ladnedieb tödliche Verletzungen zugefügt haben. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, durchsuchten am Dienstag 40 Beamte ein Geschäft im Bahnhof Lichtenberg und nahmen den Filialleiter fest.

Anlass sei der Tod eines Moldawiers am 20. September gewesen. Der Mann war demnach an den Folgen schwerer Gesichtsverletzungen gestorben. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war der Moldawier am Morgen des 17. Septembers beim Ladendiebstahl erwischt worden. Anstatt die Polizei zu rufen, habe der 29-jährige Filialleiter dem 34-Jährigen schwere Gesichtsverletzungen zugefügt.

Mann verstarb im Krankenhaus

Zwei Tage später erschien der Mann in einer Arztpraxis, schilderte Beschwerden sowie die Misshandlungen. Der Arzt veranlasste laut Polizei die Behandlung in einem Krankenhaus, wo der Mann am Folgetag starb.

mordopfer
mordopfer

Haftbefehl gegen Filialleiter

Gegen den Filialleiter wurde Haftbefehl wegen Körperverletzung mit Todesfolge erlassen. Die Polizei geht davon aus, dass der Mann zusammen mit Mitarbeitern bereits weitere Ladendiebe körperlich misshandelte. Sie sucht nach Zeugen und Opfern solcher Übergriffe.

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