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Berlin bestätigt Hinrichtung von deutscher Geisel auf Philippinen

Außenministerium "zutiefst erschüttert über das unmenschliche und grausame Vorgehen der Täter"
Außenministerium "zutiefst erschüttert über das unmenschliche und grausame Vorgehen der Täter" ©AP
Das deutsche Außenministerium hat die Ermordung der deutschen Geisel auf den Philippinen bestätigt und als grausamen Terrorakt verurteilt.

“Es gibt nun keinen vernünftigen Zweifel mehr, dass der auf den Philippinen entführte Deutsche nicht mehr am Leben ist. Wir sind zutiefst erschüttert über das unmenschliche und grausame Vorgehen der Täter”, erklärte ein Sprecher am Montag.

Mit Boot entführt

Die Terrorgruppe Abu Sayyaf hatte zuvor ein Video veröffentlicht, das die Enthauptung des 70 Jahre alten Seglers Jürgen K. zeigte. Er war im November mit seinem Boot entführt werden, seine Partnerin wurde schon damals getötet. Die Islamisten hatten 570.000 Euro Lösegeld für den Mann gefordert. Die Terrorgruppe war in den 1990er Jahren mit Geld von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden gegründet worden und ist durch die Entführung vieler Ausländer bekannt geworden.

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