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Bericht: 20.000 Migranten heuer an deutschen Außengrenzen abgewiesen

Drei Viertel der Fälle an Grenze zu Österreich.
Drei Viertel der Fälle an Grenze zu Österreich. ©AFP
Die deutsche Polizei hat nach einem Medienbericht an den deutschen Außengrenzen in diesem Jahr etwa 20.000 Flüchtlingen die Einreise verweigert. Damit habe sich die Zahl der Zurückweisungen an den Landesgrenzen, Flughäfen und Seehäfen im Vergleich zum Vorjahr weit mehr als verdoppelt, schreibt die "Neue Osnabrücker Zeitung" (Mittwoch) unter Berufung auf Zahlen der Bundespolizei.

Von Jänner bis Ende November durften demnach 19.720 Menschen nicht nach Deutschland einreisen. Die Dezember-Zahlen stehen noch aus. 2015 wurde noch 8.913 Migranten die Einreise verweigert. Im September vergangenen Jahres hatte die Bundesregierung auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise die Grenzkontrollen wieder eingeführt. In der Tendenz sind die Zurückweisungen dem Bericht zufolge aber stark rückläufig – so wie auch die Zahl der neu ankommenden Flüchtlinge.

76 Prozent aller Flüchtlinge abgewiesen

Das hänge auch damit zusammen, dass die Bundespolizei seit Jahresmitte Kontrollen nur noch an der Grenze zu Österreich durchführt. Von Jänner bis November seien hier 15.019 Menschen und damit 76 Prozent aller Flüchtlinge abgewiesen worden.

Die größte Gruppe der Abgewiesenen sind nach dem Bericht afghanische Staatsbürger (3.695). Es folgen 2.142 Syrer, 1.794 Iraker und 1.237 Nigerianer.

(APA)

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