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Bergsteiger Messner will nicht mehr schwimmen lernen

Bergsteiger Reinhold Messner kann nicht schwimmen und will es auch nicht mehr lernen: "Das ist nicht notwendig. Ich muss nicht schwimmen können."

So sagte er der Nachrichtenagentur AP in Hamburg: „Ich bin immer vorsichtig, wenn Wasser in der Nähe ist.“ Er werde schon nicht in der Badewanne ausrutschen und dort ertrinken. Das Meer sei seine Sache nicht. „Das wird sich auch nicht mehr ändern.“ Messner hat alle 14 Berge der Welt bestiegen, die höher als 8.000 Meter sind, sowie diverse Wüsten und Eislandschaften durchquert.

Für die Zukunft der Gletscher in den Alpen ist Messner pessimistisch. Der Schwund sei nicht mehr aufzuhalten: „Ich bin kein negativer Mensch: Aber das ist nicht möglich.“ Der große Teil der Gletscher in den dem Gebirge sei in 50 Jahren weg, sagte der aus Südtirol stammende Bergsteiger. Nur in den ganz großen Höhen könnten sie bestehen.

Der Klimawandel lässt sich laut Messner nicht mehr aufhalten. „Wir müssen uns jetzt daran anpassen.“ Der Mensch habe wesentlich dazu beigetragen, dass es wärmer geworden sei. Er empfiehlt darum, Skigebiete in den Alpen nur noch über 1.500 Metern einzurichten: „Alles andere ist Unfug.“ Man dürfe dort, wo die Wahrscheinlichkeit für Schnee immer mehr sinke, keine neuen Skigebiete bauen: „Die Investition ist für die Katz, und es würde wieder unnötig ein Stück Land zugebaut.“

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