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"Bergkristall" funkelte auf dem Muttersberg

Ganz Vorarlberg im Zeichen des Bergkristalls. Bei der gestrigen Weltpremiere des neuen Joseph-Vilsmaier-Films auf dem Muttersberg froren sich 2500 Gäste durch die Nacht der Nächte.  

Die Weltpremiere des großteils im Montafon gedrehten Kinostreifens „Bergkristall“ des deutschen Starregisseurs Joseph Vilsmaier sorgte gestern Abend auf dem Muttersberg für Begeisterung. Trotz eisiger Kälte harrten 2500 Besucher in der von Silvretta-Nova-Chef Walter Klaus konzipierten Open-Air-Bühne aus.

Gefesselt von der toll inszenierten Adalbert-Stifter-Novelle ging das Bergkristall-Märchen unter die Haut. Als nach dem Film-Happy-End Kinder mit Fackeln die bitterkalte Nacht erhellten, konnten viele ihre Tränen nicht mehr zurückhalten. Neben Vilsmaier genoss auch seine Gattin Dana VÆvrovÆ – gleichzeitig die Hauptdarstellerin – sowie Tochter Josephina (spielt ebenfalls im Film mit) die Uraufführung. Neben den Schauspielern Max Tidoff, Michael Schönborn sowie Francois Göske und Daniel Morgenroth zeigten sich auch Nova-Vorstand Heinrich Sandrell, Vizekanzler Hubert Gorbach sowie Ministerin Elisabeth Gehrer und LH Herbert Sausgruber, die Landesräte Manfred Rein, Dieter Egger, Siegi Stemer von der einzigartigen Kulisse begeistert. Der bayerische Innenminister Günther Beckstein, die Gattin des bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber, Karin Stoiber, sowie die Bürgermeister Othmar Kraft, Eugen Zech, Erwin Bahl, BMWVorstand Hans Rainer Schröder und zahlreiche weitere Promis aus Politik, Wirtschaft und dem Showgeschäft ließen sich das Fest der Feste auf 1400 Metern Seehöhe nicht entgehen.

In Bludenz ging am Freitagabend ein cineastisches Großereignis über die Bühne: Der bekannte Regisseur Joseph Vilsmaier feierte mit seinem neuen Filmepos „Bergkristall“ unter freiem Himmel Premiere. Die rund 2.500 Plätze auf der Bergbühne Muttersbergwaren ausverkauft. Für Samstag wurde daher eine Zusatzaufführung angesetzt. Für Regisseur Vilsmaier sind seine Filme wie Babys.

Am 19. November kommt der Bergkristall in die heimischen Kinos.

“Bergkristall” – Der Film Die leicht verschneite Gebirgslandschaft versetzte in Vorweihnachtsstimmung, der sternenklare Himmel ließ eine eiskalte Nacht erwarten. Beides passte zu Adalbert Stifters 1853 entstandener Erzählung „Bergkristall“ und zum Film, den Joseph Vilsmaier zum Teil unter extremen Bedingungen im tief verschneiten Valschavieltal – einem Seitental des Montafons – gedreht hat. Der Inhalt, der Drehort, der Start in der Vorweihnachtszeit und der Sponsor, der Chef der Silvretta Nova Gruppe Walter Klaus, waren Gründe genug, den Streifen erstmals mitten im November unter freiem Himmel auf einem Berg zu zeigen – unter extremen Bedingungen eben.

In einer flachen Waldlichtung wurde eine 24 mal zwölf Meter große Leinwand aufgestellt, der westseitige Steilhang treppenförmig als Zuschauertribüne angelegt und mit Bänken ausgestattet – als Open-Air-Kino nicht unbedingt ideal, im Dunkeln bei Schnee sogar problematisch. Der Ordnungsdienst war denn auch überfordert. Die Zuschauer nahmen es gelassen, warteten geduldig stundenlang und konnten so den Inhalt des Films hautnah mitempfinden.

Die Geschichte

Erzählt wird die Geschichte zweier durch einen Berg getrennter Ortschaften, deren Bewohner seit jeher verfeindet sind. Als der Schuster von Gschaid (Daniel Morgenroth) und die Färbertochter aus Millsdorf (Dana Vavrova) heiraten, schlägt der in Gschaid lebenden Familie immer wieder Hass entgegen. Die „Millsdorferin“ kehrt allein zu ihren Eltern zurück, ihre beiden Kinder (Josefina Vilsmaier, die elfjährige Tochter von Vilsmaier und Vavrova, und der 15-jährige Francois Göske) müssen für die Besuche bei der Mutter lange, gefahrvolle Fußmärsche in Kauf nehmen.

Ausgerechnet am Heiligen Abend werden sie von Schneefall überrascht und verirren sich im Gebirge. Eine aus beiden Dörfern gestartete dramatische Suchaktion ist erfolgreich und beendet die lange Feindschaft.

Stifter geht es um Liebe und Hass, um den Wert von Familie und Freundschaft. Vilsmaier unternimmt keinen Versuch, dem alten Sujet neue Aspekte abzugewinnen, vertraut ganz auf die Kraft der Erzählung und konzentriert sich darauf, das Umfeld möglichst authentisch zu gestalten. Entstanden ist ein bewusst altmodischer Familienfilm, ein gefühlvolles Weihnachtsmärchen, in dem keineswegs „die gute, alte Zeit“ verklärt wird. Die Produktion wird 2005 im Weihnachtsprogramm von ATV+ und ARD gezeigt.

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