Bereits 22 Hitze-Tote in Frankreich

In Frankreich sind in diesem Jahr schon 22 Menschen der Hitze zum Opfer gefallen, unter ihnen ein 15 Monate altes Baby. Temperaturen zwischen 33 und 38 Grad werden noch erwartet.

Im Mittelmeer stiegen die Wassertemperaturen bei Marseille auf Spitzenwerte von 28 bis 30 Grad. Üblich sind hier sommerliche Wasser- Höchsttemperaturen von 24 oder 25 Grad. Im Jahr 2003 waren in Frankreich während einer Hitzewelle über 14.500 Menschen gestorben. Seitdem wurde versucht, die Bevölkerung besser vor den Folgen zu hoher Temperaturen zu schützen.

In Spanien galt in sechs Regionen die höchste Alarmstufe. Im Süden der iberischen Halbinsel in der Städten Alicante und Murcia kletterte das Thermometer auf Werte von bis zu 40 Grad Celsius. Für vier Millionen besonders gefährdete, vor allem ältere Menschen traf Madrid besondere Schutzmaßnahmen. Auch im Südwesten der USA stöhnen die Bewohner über eine Hitzewelle. Bei Temperaturen um die 40 Grad starben in den vergangenen Tagen in Kalifornien mindestens vier Menschen an den Folgen. Bei sechs weiteren Todesfällen wurde untersucht, ob sie auf die Hitze zurückzuführen sind.

Der Rekordwert von 48 Grad wurde am Samstag in Woodland Hills in der Nähe von Los Angeles gemessen. In Elektrizitätswerken kam es wegen des hohen Stromverbrauchs zu Engpässen. Von einem Stromausfall am Sonntagnachmittag im Süden Kaliforniens waren mehr als 50.000 Haushalte und Betriebe betroffen. Auch im Nachbarstaat Arizona starben bei Rekordtemperaturen am Wochenende zwei Menschen vermutlich an den Folge der Hitze.

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