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Benedikt XVI. entschuldigt sich

Papst Benedikt XVI. hat sich am Samstag für seine umstrittenen Äußerungen zum Islam entschuldigt. Dies teilte der Vatikan nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters mit.

Der Papst hatte bei einem Vortrag in Regensburg am Dienstagabend unter anderem die Äußerung eines mittelalterlichen Kaisers zitiert, der Prophet Mohammed habe „nur Schlechtes und Inhumanes“ in die Welt gebracht. Er zitierte ferner einen Herausgeber der Reflexionen des Kaisers mit den Worten, der moslemische Gott sei „an keine unserer Kategorien gebunden und sei es die der Vernünftigkeit“.

Diese Aussagen hatten in der islamischen Welt zu heftigen Protesten geführt. Zuvor hatte es am Samstag aus Vatikankreisen geheißen, dass Benedikt XVI. am Sonntag nach dem Angelusgebet in seiner Sommerresidenz Castel Gandolfo vor den Toren Roms das Wort ergreifen werde. Allerdings wurde laut diesen Quellen erwartet, dass der deutsche Papst seine umstrittenen Ausführungen kaum zurücknehmen, sondern „erläutern“ wird.
Türkischer Parlamentarier

Papst Benedikt XVI. hat nach Ansicht eines führenden Parlamentsabgeordneten in der Türkei mit seiner Erklärung vom Samstag den Streit um seine Äußerungen zum Islam aus der Welt geschafft. „Er hat sich entschuldigt, das muss man akzeptieren“, sagte Mehmet Dülger, der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Parlament von Ankara. Aus seiner Sicht gebe es nun kein Hindernis mehr für die geplante Türkei-Reise des Papstes Ende November, sagte Dülger.

Eine Stellungnahme der türkischen Regierung lag zunächst nicht vor. Nur Minuten vor Veröffentlichung der Erklärung des Vatikans am Samstag hatte Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan gefordert, der Papst müsse seine Worte zurücknehmen und sich entschuldigen.

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