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Belgien: Ex-Regierungschef Martens soll Krise lösen

In Belgien soll der ehemalige Ministerpräsident Wilfried Martens einen Ausweg aus der Regierungskrise suchen. König Albert habe Martens um die Führung von Erkundungsgesprächen gebeten, um letztlich zügig eine Lösung für die Krise zu finden, teilte der Palast am Montagabend mit. Martens habe die Aufgabe angenommen.

Nach dem Rücktritt von Regierungschef Yves Leterme lief zuletzt in der belgischen Fünf-Parteien-Koalition nach einem Nachfolger. Als wahrscheinlichster Kandidat für die Zeit bis zur nächsten Parlamentswahl, die im Juni abgehalten werden könnte, sehen Beobachter Ex-Ministerpräsident Jean-Luc Dehaene.

König Albert hatte am Montag das Rücktrittsgesuch von Leterme angenommen. Er forderte aber die Regierung auf, geschäftsführend im Amt zu bleiben. Letermes Rücktritt beschert Belgien die dritte Regierungskrise innerhalb eines Jahres. Leterme hatte seinen Rückzug angekündigt, nachdem das Oberste Gericht Anzeichen dafür gefunden hatte, dass aus der Regierung heraus versucht wurde, ein entscheidendes Urteil zur Aufspaltung des Finanzkonzerns Fortis zu beeinflussen.

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