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Bekennerschreiben zu Bombenanschlag in Paris

Nach dem Bombenanschlag auf die indonesische Botschaft in Paris hat sich eine unbekannte islamistische Gruppe zu der Tat bekannt. In einer E-Mail stellte die Gruppe namens Bewaffnete Französisch-Islamische Front mehrere Forderungen an die französische Regierung.

Nach einem Bericht der Tageszeitung „Le Monde“ gab die Gruppe der Regierung bis 30. Jänner Zeit, die Forderungen zu erfüllen. Andernfalls werde die Organisationen „Aktionen blutiger denn je“ starten, zitierte die Zeitung aus der Mail.

Bei dem Anschlag auf die indonesische Botschaft waren am Freitagmorgen neun Menschen leicht verletzt worden. Es war der erste Terroranschlag in der französischen Hauptstadt seit Jahren.

Nach Angaben von Ermittlern forderte die Bewaffnete Französisch-Islamische Front die Freilassung zweier Islamisten, die Mitte der 90er Jahre wegen einer Serie von Bombenanschlägen in Paris zu lebenslanger Haft verurteilt worden waren. Weiter heiße es in dem Schreiben, die Regierung solle das Kopftuchverbot an französischen Schulen aufheben und einen EU-Beitritt der Türkei unterstützen. Zudem sollten Veröffentlichungen verboten werden, die „den Islam in Frankreich zu sabotieren versuchen“. Die Fahnder versuchten den Absender der E-Mail zu identifizieren, die an die Pariser Polizei und an mehrere Medienunternehmen versandt worden war.

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