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Bei Antibiotika-Einsatz droht Boykott

©AP
Der mögliche Einsatz des Antibiotikums "Streptomycin" zum Schutz von Obstbäumen gegen Feuerbrand bringt die Obstbauern in arge Bedrängnis. Video 

Die Handelsriesen Spar und Rewe (Billa, Penny, Merkur) haben angekündigt, nur Produkte aus unbehandelten Kulturen beziehen zu wollen. Ein Gespräch zwischen Handelsketten und Produzentenvertretung am Montag in Wien brachte vorläufig kein konkretes Ergebnis und wurde vertagt. Bei den 1.600 steirischen Obstbauern, die auf 5.550 ha jährlich rund 160.000 t Äpfel produzieren, die zur einen Hälfte in den Export gehen und zur anderen rund 90 Prozent des Heimmarktes abdecken, geht es um die Existenz: Nach den schweren Schäden im Vorjahr darf heuer Streptomycin verwendet werden, so man darum angesucht hat. Für einen “erheblichen Teil” der Gesamtfläche liegen Bescheide vor, die – so die Witterung entsprechend ist – auch realisiert werden können. Ob der Einsatz tatsächlich notwendig wird, dürfte sich in den nächsten Tagen zeigen – laut Prognose bleibt es zumindest bis Freitag bei einem “geringen Infektionsrisiko”.

Wie von der steirischen Landwirtschaftskammer zu erfahren war, habe ein Gespräch mit den Handelsketten, an der auch Vertreter der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) sowie der Lebensmittelinspektion teilnahmen, kein “eindeutiges Ergebnis”. Nach einer Zwischenrunde, in der noch offene Fragen mit dem Umweltministerium und der AMA geklärt werden sollen, werde es demnächst ein zweites Gespräch geben.

Seitens der Kammer hält man fest, dass das Antibiotikum nur in der Blüte eingesetzt werde und der Abbau binnen Stunden erfolge, d.h. die Früchte garantiert vollkommen rückstandsfrei seien. Außerdem habe man eine “gläserne Produktion”, was für Importe nicht unbedingt gegeben sei.

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