Begrenzung der Urananreicherung

Im Atomstreit mit den Vereinten Nationen hat der Iran jetzt vorgeschlagen, sein Uran nur bis zu einem Grad anzureichern, der für den Bau einer Atombombe nicht ausreicht.

Die Obergrenze sollte unter zehn Prozent liegen, sagte der iranische UNO-Botschafter Jawad Sarif am Freitag während eines Essens in seiner New Yorker Residenz. Weitere Maßnahmen sollten dann sicherstellen, dass das angereicherte Uran nicht weiter angereichert werden könne, schlug Sarif vor.

Der Iran hatte im April erstmals bekannt gegeben, Uran angereichert zu haben. Im Mai hatte das Land dann mitgeteilt, bei einem Anreicherungsgrad von 4,8 Prozent angekommen zu sein. Weiter wolle es jedoch nicht gehen, hieß es damals. Je nach Anreicherungsgrad kann Uran als Reaktorbrennstoff zur Stromerzeugung oder für Atombomben eingesetzt werden. Der Westen verdächtigt die Führung in Teheran, heimlich am Bau von atomaren Waffen zu arbeiten, Teheran dagegen bekräftigt, allein an einer zivilen Nutzung interessiert zu sein. Die fünf Veto-Mächte im UNO-Sicherheitsrat und Deutschland beraten derzeit über Möglichkeiten, das Land zum Verzicht der Urananreicherung zu bewegen.

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