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Begegnung der besonderen Art

US-Schauspielerin Anne Hathaway (23) hatte bei den Dreharbeiten zur Komödie "Der Teufel trägt Prada" eine Begegnung der besonderen Art mit Hauptdarstellerin Meryl Streep (57).

„Sie hat mich lange umarmt und gesagt, dass sie froh sei, dass ich die Rolle bekommen habe und sie wunderbar spielen werde“, erzählte Hathaway am Mittwoch in Berlin. Dnn habe Streep hinzugefügt: „Und das ist das letzte Mal, dass ich etwas Nettes zu dir sage.“ Für den Rest der Dreharbeiten habe sich Streep völlig zurückgezogen und erst danach wieder den Kontakt gesucht. „Ich bete sie an, sie toleriert mich“, scherzte Hathaway.

In David Frankels Bestsellerverfilmung (Kinostart in Österreich am 13 Oktober), die gerade beim Filmfestival in Venedig gefeiert wurde, spielt Streep die Chefin eines New Yorker Modemagazins, die ihre Assistentin (Hathaway) tyrannisiert. Als Inspiration für Miranda Priestly, Streeps Rolle, gilt die legendäre „Vogue“-Chefin Anna Wintour, deren Assistentin Buchautorin Lauren Weisberger ein Jahr lang war. Hathaway, die zuletzt in „Brokeback Mountain“ zu sehen war, bestreitet aber, dass Wintour mit der Streep-Figur gleichzusetzen sei. Die „Vogue“-Chefin habe den Film unterhaltsam gefunden, erzählte sie. „Besonders humorvoll fand ich, dass sie bei einer Benefizvorstellung von „Der Teufel trägt Prada“ in Prada gekommen ist.“

Hathaway, die in einem schwarz-weißen Hängerkleidchen zur Pressekonferenz erschien, bekannte sich zu einigen Modesünden. In der sechsten Klasse sei sie einmal in senfgelbem Rollkragen und Blazer mit Schottenkaro vor ihren Mitschülern aufgetreten: „Ich sah aus wie eine Nonne.“ Auch mit einem orangefarbenen Kleid mit Blumenmuster, das sie bei einer Oscar-Verleihung trug, sei sie im Nachhinein nicht besonders glücklich gewesen.

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