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Beeindruckendes Konzert vor 500 Zuhörern

Das Gemeinschaftskonzert von Musikverein Hittisau-Bolgenach und Chorgemeinschaft Hittisau bot musikalische Höchstleistungen.
Das Gemeinschaftskonzert von Musikverein Hittisau-Bolgenach und Chorgemeinschaft Hittisau bot musikalische Höchstleistungen. ©MO
Standing Ovations bei einem besonderen Konzertereignis in der Pfarrkirche Hittisau.

Hittisau. Der Konzertabend zum Thema Krieg und Frieden mit den Mitwirkenden Musikverein Hittisau-Bolgenach, Chorgemeinschaft Hittisau, Trio Melange und Melchior Schwärzler an der historischen Schönach-Orgel stand unter der Leitung von Kapellmeister Christoph Gell und den Chorleiterinnen Doris dall’Armi und Martina Gell.

Zu Höchstleistungen animiert

Über 500 begeisterte Zuhörer verfolgten das abwechslungsreiche Konzertprogramm. Eine bestens disponierte Chorgemeinschaft begeisterte mit abwechslungsreicher Literatur und spannte einen Bogen von romantischer Chormusik (Felix Mendelssohn-Bartholdy) über „Baba Yetu“ – einer afrikanischen Version des „Vater unser“ (Solistin Doris dall’Armi) bis hin zur U2-Hymne „MLK“ (Solist Thomas Hagspiel). Mit dem Segenswunsch „The Lord bless you and keep you“ des englischen Komponisten John Rutter im Arrangement von Kapellmeister Christoph Gell wünschten die Sängerinnen und Sänger eben diesen Frieden den Zuhörern, begleitet von einem Bläserensemble des MV Hittisau-Bolgenach. Den beiden Chorleiterinnen Doris dall’Armi und Martina Gell gelang es auf überzeugende Art und Weise, die Sängerinnen und Sänger der Chorgemeinschaft Hittisau zu Höchstleistungen zu animieren.

Dramatik des Krieges

Mit der Fanfare und Hymne an den Frieden eröffnete der MV Hittisau-Bolgenach unter der Leitung von Kapellmeister Christoph Gell ein Konzert, das den zahlreichen Besuchern unter die Haut ging.

Mit „Pearl Harbour“, der Musik aus dem gleichnamigen Film, vermittelte der Musikverein eindrucksvoll die Dramatik des Krieges. Für die monumentale Komposition „Et in terra pax“ von Jan van der Roost vereinigten sich Musikverein und Chorgemeinschaft zu einem ausdrucksstarken Kampf zwischen Krieg und Frieden, in dem ein flehendes Gebet um Frieden einer schonungslosen Darstellung von Grausamkeit und Sinnlosigkeit von Krieg gegenübergestellt wurde. Höchste Musikalität vermittelte das Trio Melange mit Anna Eberle (Oboe), Johanna Bilgeri (Fagott) und Paul Moosbrugger (Klarinette) mit zwei abwechslungsreichen Kompositionen.

Virtuose Improvisation

Das Thema „Frieden“ kam auch in den drei Orgelstücken von Robert Jones zum Ausdruck. An der historischen Schönach-Orgel vermittelte Organist Melchior Schwärzler mit subtiler Registrierung die Bitte um Frieden auf Erden. In seiner virtuosen Improvisation über den Kanon „Da pacem domine in diebus nostris“ zog er buchstäblich alle Register des Instrumentes und begeisterte durch seinen nicht enden wollenden Einfallsreichtum zu dieser Thematik. Passend zu den musikalischen Beiträgen wurde die Pfarrkirche durch Lichtinstallationen von Thomas Dorner ausgeleuchtet. Mit zum Thema „Krieg und Frieden“ passenden Texten, gelesen von Theresia Beer, wurden die Zuhörer zum Nachdenken angeregt.

Fulminanter Schlusspunkt

Den fulminanten Schlusspunkt setzte der Musikverein mit dem Finale aus „Russian Christmas Music. Ruhige, schwebende Passagen und singende Soli im Englischhorn, gespielt von Anna Eberle, wechselten mit gigantischen Gesamtklängen, zu denen sich am Schluss das volle Werk der historischen Schönach-Orgel gesellte. Das Publikum zollte am Schluss des Konzertes mit überwältigendem Applaus und Standing Ovations Respekt und Anerkennung für diesen beeindruckenden Konzertabend. MO

 

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