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Beamter der Tiroler Sicherheitsdirektion nach Sex-Vorwurf suspendiert

Schweren Vorwürfen sieht sich ein Beamter der Tiroler Sicherheitsdirektion gegenüber. Wegen angeblicher Sexualdelikte wurde er am vergangenen Freitag vom Dienst freigestellt.

Wilfried Siegele, Sprecher der Innsbrucker Staatsanwaltschaft, bestätigte am Dienstag gegenüber der APA, dass am Wochenende ein entsprechender Bericht einlangte. Dieser werde derzeit geprüft.

Es soll sich um einen hochrangigen Mitarbeiter handeln, berichtete die “Tiroler Tageszeitung” (TT) in ihrer Dienstagsausgabe. Mit den Ermittlungen wurde das Büro für interne Angelegenheiten (BIA) in Wien betraut. Über die Details der Vorwürfe hielten sich die Behördenvertreter vorerst noch bedeckt. Dennoch sei bekanntgeworden, dass zwei Frauen den Führungsbeamten belasten sollen. Der Mitarbeiter der Sicherheitsdirektion beteuere seine Unschuld.

Martin Kreutner, Leiter des BIA, rechnete nicht mit einem schnellen Ende der Ermittlungen: “Es ist nicht ausgeschlossen, dass unsere Ermittlungen noch einige Wochen dauern,” wurde er zitiert. Sicherheitsdirektor Ebenbichler begrüßte, dass mit dem BIA eine Polizeieinheit aus einem anderen Bundesland die Ermittlungen führt: “Wir wollen eine lückenlose Aufklärung der Vorwürfe.”

Nach Abschluss der Untersuchungen werde das Ergebnis an die Disziplinarkommission der Exekutive weitergeleitet. Dieses Gremium habe dann zu entscheiden, ob und wie lange die Suspendierung aufrecht bleiben soll.

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