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Beamte wegen Verdachts des Kinderhandels festgenommen

Wegen des Verdachts des Menschenhandels bei Adoptionen ins Ausland hat die Polizei in Vietnam zwei Verdächtige festgenommen.

Die Leiter zweier Gesundheitszentren in der nördlichen Provinz Nam Dinh stünden unter dem Verdacht, Geburtsurkunden von Kindern gefälscht zu haben, die dann über Agenturen als angebliche Waisenkinder zur Adoption ins Ausland vermittelt worden seien, berichteten die Staatsmedien am Mittwoch.

Die meisten der von den Zentren in Nam Dinh vermittelten Kinder seien in Frankreich und Italien sowie in den USA gelandet, sagte ein Sprecher des Adoptionsreferats beim vietnamesischen Innenministerium.

Im vergangenen Jahr wurden rund 2000 vietnamesische Kinder von Paaren im Ausland adoptiert, mehr als 900 von ihnen von US-Bürgern. Im April hatte ein US-Untersuchungsbericht schwere Missstände beim vietnamesischen Adoptionssystem wie Menschenhandel und Korruption kritisiert. Dem Bericht zufolge zahlten manche US-Adoptionsagenturen pro Kind fünfstellige Dollarbeträge als “Spende” an vietnamesische Waisenhäuser, nachdem Beamte dort Geburtsurkunden gefälscht und die Kinder als von ihren Eltern ausgesetzt erklärt hatten. Den US-Ermittlern zufolge wurden in einigen Fällen schwangere Vietnamesinnen dafür bezahlt, ihre Kinder herzugeben. Der US-Bericht wurde von Hanoi scharf kritisiert und führte zur Aufkündigung eines bilateralen Adoptionsabkommens zwischen beiden Staaten.

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