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Bäche sichern Abfluss von Oberflächenwässern

Meiningen. Unterschiedliche Bodenverhältnisse (wenig Kies) verhindern bei Starkregenereignissen dass die Oberflächenwässer nicht rasch genug abfließen.

Zahlreiche Kellerräume sind so in der Gemeinde Meiningen bei starken Regenfällen durch das Eindringen von Oberflächenwässer enorm gefährdet. Gebäudeteile die ein bis zwei Meter unter der Wiesenkante liegen werden mit Wasser umgeben und bei nicht entsprechender Bauweise überflutet. In Meiningen sind dafür schon seit Jahrhunderten der Brunnen-, Oberdorfer-, Gießen- und Frützlibach sowie der Ehbachkanal und Luttengraben angelegt bzw. erweitert worden.
Die sechs Bäche münden alle in den Ehbach und müssen, um die Aufgabe des Abtransports der anfallenden Oberflächenwässer erfüllen zu können, jährlich mit einigem Aufwand gepflegt werden. „Dafür erhält die Gemeinde Meiningen vom Land Förderungsmittel. Die Arbeiten werden im Gemeinderat vergeben und meist mit kleinen Baggern ausgeführt.“ berichtet Edi Keßler der dafür zuständige Meininger Gemeinderat. Keßler bedauert, dass die Pflege der Gewässer klarerweise immer eine Gratwanderung zwischen Naturschutz und unbedingter Notwendigkeit zum Schutz der Bevölkerung vor Überschwemmungen sei. „Letztendlich müssen wir uns aufgrund der dichten Verbauung von Meiningen und der somit kaum möglichen Renaturierung der Bäche für unsere Bürger entscheiden.“ resümiert Keßler. Manfred Bauer

BU sm_gemeinde_bach01: Der „gereinigte“ Oberdorferbach in Meiningen.
Manfred Bauer

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