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Bayern: Papst Benedikt XVI. eingetroffen

Papst Benedikt XVI. ist am Samstag zu seinem sechstägigen Besuch in Deutschland eingetroffen. Bei strahlendem Sonnenschein landete er um 15.22 Uhr auf dem Flughafen München.  

Dabei läuteten im ganzen Erzbistum München und Freising die Kirchenglocken. Zur Begrüßung waren unter anderen der deutsche Bundespräsident Horst Köhler, Bundeskanzlerin Angela Merkel und der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber sowie zahlreiche kirchliche Würdenträger auf den Flughafen gekommen.

Köhler hieß Benedikt XVI. im Namen aller Deutschen willkommen. Es habe für ihn etwas Bewegendes, wenn sich der Papst so zu seiner Herkunft und seiner Heimat bekenne, sagte der Bundespräsident. Zugleich äußerte er Hoffnung auf weitere Fortschritte bei den Bemühungen um eine Einheit der Kirche.

Benedikt XVI. betonte, der Bundespräsident habe ihm mit seiner Hoffnung nach ökumenischem Fortschritt aus der Seele gesprochen. „Wir werden uns mit Herz und Verstand bemühen, dass wir zueinander kommen.“ Mit seinem Besuch wolle er als Papst auch ein Zeichen der Ermutigung setzen. „Mein Wunsch ist es, dass alle meine Landsleute in Bayern und in Deutschland insgesamt sich aktiv an der Weitergabe der grundlegenden Werte des christlichen Glaubens an die Bürger von morgen beteiligen“, sagte er.

Der Papst hob die enge Verbundenheit zwischen Bayern und dem Vatikan hervor. Zugleich betonte er aber auch die persönliche Motivation seiner Reise. „Bewegten Herzens betrete ich heute zum ersten Mal nach meiner Erhebung auf den Stuhl Petri deutschen und bayerischen Boden“, sagte das Kirchenoberhaupt. Er kehre auch in seine Heimat in der Absicht zurück, um einige Orte zu besuchen, die in seinem Leben eine grundlegende Bedeutung gehabt hätten.

Der Besuch lockte Zehntausende in die Münchner Innenstadt. Das befürchtete Verkehrschaos blieb zunächst aus, ebenso wie eine völlige Überfüllung der Innenstadt, wie eine Münchner Polizeisprecherin erklärte. Eine Stunde vor Ankunft des Papstes auf dem Münchner Marienplatz versammelten sich dort rund 15.000 Menschen. Rund um den Platz registrierte die Polizei zu diesem Zeitpunkt sogar noch Kapazitäten für weitere Besucher.

Später am Nachmittag war eine Fahrt im Papamobil durch München geplant. Anschließend wollte das Kirchenoberhaupt auf dem Marienplatz eine Ansprache halten. Der Papst bleibt insgesamt sechs Tage in Deutschland und besucht neben München auch den Wallfahrtsort Altötting, seinen Geburtsort Marktl am Inn, das Bistum Regensburg sowie die Stadt Freising. Insgesamt sind während des Besuches drei große Messen mit dem Kirchenoberhaupt geplant, zu denen rund 600.000 Menschen erwartet werden.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, rief dazu auf, den Papst bei seinem Deutschlandbesuch nicht mit zu vielen Erwartungen zuzudecken. Man solle Benedikt XVI. auch „Zeit lassen, Mensch zu sein“, sagte Lehmann in einem ARD-Interview. Der Papst werde aber selbstverständlich wichtige Botschaften in seinen Predigten und Ansprachen übermitteln.

In den 17 Monaten seiner Amtszeit ist es bereits die zweite Visite des Papstes in seiner deutschen Heimat. Im August vergangenen Jahres hatte er den Weltjugendtag in Köln besucht.

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