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Bayern: Evakuierungen nach Bombenfund

Nach dem Fund einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg haben in Günzburg im deutschen Bundesland Bayern rund 3.000 Menschen ihre Häuser und den belebten Marktplatz räumen müssen.

Wie die Polizei mitteilte, konnte das rund eine Tonne schwere Geschoss aus dem Zweiten Weltkrieg rund sieben Stunden nach seiner Entdeckung am späten Samstagabend entschärft werden. ´

Die Bombe war 150 Meter vom Bahnhof entfernt entdeckt worden, als ein Bagger beim Abbruch einer ehemaligen Tierzuchthalle darauf stieß. Im Umkreis von 500 Metern wurden daraufhin alle Gebäude evakuiert, darunter auch der Bahnhof. Die Züge auf der Strecke Augsburg-Ulm mussten zeitweise großräumig umgeleitet werden. Es kam zu Verspätungen von mehr als einer Stunde.

Mit Lautsprecherdurchsagen forderte die Polizei die Anrainer auf, das Gefahrengebiet zu verlassen. 1.500 Menschen saßen zum Zeitpunkt des Bombenfunds in Straßencafés oder trafen sich auf dem Marktplatz. Ebenso viele Menschen mussten für die Dauer der Entschärfung ihre Häuser verlassen. Das Bayerische Rote Kreuz versorgte die Betroffenen mit Getränken und Essen.

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