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Bayern: Dürre richtet Schäden an

Auf Grund der Dürre der vergangenen Wochen herrscht derzeit in Bayern hohe Waldbrandgefahr. Auf den Feldern hat die Trockenheit bereits erste Schäden angerichtet.

Betroffen seien vor allem Kulturen wie Wintergetreide und Winterraps, berichtete das Landwirtschaftsministerium am Freitag in München. Auch das Gras auf den Wiesen wachse nicht mehr weiter und an den Stämmen von Obstbäumen zeigten sich Trockenrisse.

Wegen des niedrigen Wasserstandes in Flüssen und Seen droht den Fischen außerdem Sauerstoffmangel. Die Gefahr von Waldbränden ist vor allem in Franken, der Oberpfalz und in Niederbayern sehr hoch. „Alles lechzt mittlerweile nach Wasser“, sagte Landwirtschaftsminister Josef Miller (CSU).

Nach Angaben der bayerischen Landesanstalt für Forstwirtschaft ist die oberste Schicht so trocken wie noch nie in einem April seit Beginn der Bodenmessungen im Jahr 1991. Die Fichtenwälder vor allem in Schwaben hätten den Winter hindurch doppelt so viel Wasser wie üblich verbraucht. Noch seien die tieferen Bodenschichten gut mit Wasser versorgt. Sollte es aber weiter nicht regnen, droht den Bäumen wegen Stress vermehrter Borkenkäferbefall.

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