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BAWAG-Prozess: Karibik-Geschäfte werden untersucht

In der am Montag beginnenden zweiten Woche im BAWAG- Prozess werden die so genannten „Karibik 1“-Geschäfte der ehemaligen Gewerkschaftsbank untersucht.

Verhandelt wird wieder von Montag bis Donnerstag, Freitag ist verhandlungsfrei.

Damit steht die Vorgeschichte der BAWAG-Verluste von 1,4 Milliarden Euro zwischen 1998 und 2000 auf dem Prüfstand. Ab 1987 eröffnete Walter Flöttl, der Vorgänger Helmut Elsners als Generaldirektor der Bank, seinem Sohn Wolfgang die Möglichkeit, mit Kapital von bis zu rund 23 Milliarden Schilling (1,67 Milliarden Euro) zu spekulieren.

Ab Bekanntwerden dieser spekulativen Geschäfte im Februar 1994 führte die öffentliche Diskussion, ob für eine Gewerkschaftsbank derartige Deals ethisch passend seien, zu einer raschen Einstellung. Das Obligo wurde von der BAWAG bis 5. Mai 1994 als vollständig rückgeführt gemeldet. Allerdings stellte die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) schon damals fest, dass mehrere Bestimmungen des Bankwesengesetzes und des Aktiengesetzes verletzt worden waren. Vor einer Woche nahm die Staatsanwaltschaft die Prüfung der ersten Karibik-Geschäfte wieder auf.

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