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BAWAG-Prozess - Flöttl: Elsner-Konto in der Schweiz, Elsner-Dementi

Ex-BAWAG-Chef Helmut Elsner könnte ein Konto bei einer Privatbank in der Schweiz haben, auf das er von Wolfgang Flöttl 30.000 Dollar erhielt - Elsner selber dementiert dies aber entschieden.

Der mitangeklagte Spekulant Flöttl hat heute Dienstag im BAWAG-Prozess Unterlagen zu einer Überweisung von 30.000 Dollar (19.007 Euro) im Jahr 1993 auf das Konto einer Vermögensverwaltung bei einer Privatbank in der Schweiz vorgelegt. Dies sei ein Verwaltungsrats-Honorar für Elsner aus der Zeit der Karibik-1-Geschäfte gewesen, sagte Flöttl – was Elsner entschieden zurückwies.

Elsner stimmte schließlich nach Beratung mit seinem Anwalt zu, dass das Gericht in der Schweiz nachfragen könne und dass die Vermögensverwaltung Auskunft über sämtliche Kontakte mit ihm von 1988 bis heute geben dürfe. Diese Anfragen dürften aber nicht Kunden der BAWAG betreffen. Er sei mit der Vermögensverwaltung Burgauer für BAWAG-Kunden in Kontakt gewesen, aber nicht für im Prozess geladene Zeugen, auch nicht für den Investor Martin Schlaff. Er habe Burgauer nur Kunden vermittelt, selbst habe er aber nie eine Treuhandfunktion ausgeübt, so Elsner. Er wunderte sich auch erneut, dass Flöttl Dokumente zu einer 30.000-Dollar-Überweisung aus dem Jahr 1993 fünfzehn Jahre lang aufbewahrt habe. “Das ist doch alles getürkt”, so der Ex-Banker.

Konkret geht es um ein Konto bei der Schweizer Privatbank Lombard Odier, das von der Schweizer Vermögensverwaltung Burgauer, Huser, Aman und Partner unter dem Kennwort “Houston” eingerichtet wurde. Offenbar handelt es sich um ein Treuhandkonto. Auf dieses Konto wurden von einer Flöttl-Firma im April 1993 30.000 Dollar überwiesen. Die 30.000 Dollar waren laut Flöttl das Honorar für Elsners Verwaltungsratstätigkeit bei der Morissa in der Zeit der Karibik-1-Geschäfte mit der BAWAG (bis 1994). Die Morissa fungierte als Eigentümerin für Flöttls EBT (European Bank and Trust Ltd.). Die BAWAG hielt 24 Prozent an der Morissa.

Elsner bestritt entschieden, ein Honorar für die Funktion bei der Morissa erhalten zu haben. Mit der 30.000-Dollar-Überweisung habe er nichts zu tun, betonte der Angeklagte. Das Gericht geht aber der Sache nach: Bei dieser Schweizer Privatbank könnten Kunden nur ab Guthaben von mehreren Millionen Konten eröffnen, so die Richterin. Relevant sei das Thema auch, weil es mehrere Abschöpfungsanträge gegen Elsner gebe. “Wir werden uns das anschauen”, kündigte Richterin Claudia Bandion-Ortner an.

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