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Baustart: Hochwasserschutzes an der Leiblach

Baustart Hochwasserschutz Leiblach
Baustart Hochwasserschutz Leiblach ©Marktgemeinde Hörbranz
Im Oktober haben die Bauarbeiten für den Hochwasserschutz an der Leiblach begonnen.
Baustart Hochwasserschutz Leiblach

Um für die Maschinen Zugang zu schaffen, wurden beim Hörbranzer Bachufer, auf Höhe Grenzstraße, die Bäume gerodet.

Nähere Daten und Fakten

Für die Leiblach wurde bereits im Jahre 2012 von der Bodenseemündung bis zur Mündung des Rickenbaches in Deutschland bei Flusskilometer 10,90 ein länderübergreifendes Gewässerentwicklungskonzept erstellt. Darauf basierend sollen nun von fkm 3,425 im Bereich Sannwaldwehr bis fkm 4,300 im Bereich Sportplatz Hochwasserschutzmaßnahmen baulich umgesetzt werden.

Die Spitzenwerte der Hochwasserabflüsse wurden beim HQ30 mit 130m3/s, beim HQ100 mit 155m3/s errechnet. Der Hochwasserschutzbau erfolgt auf HQ100 plus Freibord. Dies entspricht der Dammhöhe auf deutscher Uferseite
bzw. den im Hochwasserfall immer von der Feuerwehr durchgeführten Dammerhöhungen mit Sandsäcken oder Bauschaltafeln. Somit können im Falle eines Hochwassers mit 100-jährlicher Wiederkehrs-Wahrscheinlichkeit die Objekte der Anwohner besser geschützt werden. Die Bauarbeiten werden von der Arbeitsgemeinschaft Nägele-Bau/Haider im Zeitraum vom 03.10.2016 bis voraussichtlich 17.04.2017 ausgeführt, vom 19.12.2016 bis 16.01.2017 ist eine Winterpause geplant.

Nachstehende technische und ökologische Schutzmaßnahmen werden gebaut:
Im Bereich des Wohnhauses Grenzstraße 15 wird die bestehende Ufermauer abgetragen und besser bewehrt bzw. verstärkt neu gebaut. Zur Gewährleistung der Standsicherheit ist hier eine Fundamentierung bis ca. 4,5 m tiefe notwendig!
Östlich des Sannwaldwehrs unmittelbar an die Leiblach anstoßend, werden Gemeindegrundstücke als Retentionsflächen für den Hochwasserschutz integriert, der neue Damm verläuft zukünftig ca. 2 m parallel entlang der Grenzstraße.

Der bestehende Hochwasserschutzdamm ab dem Dorfbach wird abgetragen, stattdessen der Uferweg teilweise angehoben und in den neuen Damm integriert. Der Uferweg verläuft zukünftig teilweise auf dem Damm.

Zur Stabilisierung der Uferböschungen im Flussbett ist eine Böschungsfußsicherung mit großen Wasserbausteinen erforderlich. Diese dient einerseits als Stützkörper sowie als Schutz gegen Unterkolkung der Böschung. Der neue Dammkörper wird aus mehreren Schüttlagen hergestellt. Für den Aufbau der Böschungen werden zwei Bautypen verwendet. Bei Neigungen < 1:2 wird die Böschung als lagenweis geschütteter und verdichteter Damm aufgebaut. Bei höheren Böschungsneigungen wird die Böschung als bewehrte Erde-Konstruktion (Bauvlies) durchsetzt mit Weidenfaschinen ausgeführt.

Abschließend werden die Dammböschungen humusiert, teils einer natürlichen Sukzession (auf natürlichen Faktoren beruhendem Nachwuchs) überlassen, teils werden Weidenfaschinen eingebaut, südseitige Dammböschungen werden überwiegend als Magerwiese ausgeführt. Wo möglich, werden nach der Dammherstellung wieder heimische standortgerechte Laubgehölze gepflanzt. Die Rodungsarbeiten wurden bereits überwiegend abgeschlossen, derzeit ist die Baustraße im Bachbett in Arbeit.

 

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