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Bausparen: Kritik an Förderkürzung

Ich denke, Bausparen wird nicht an Beliebtheit verlieren. Wilfried Hopfner
Ich denke, Bausparen wird nicht an Beliebtheit verlieren. Wilfried Hopfner ©VOL.AT
Schwarzach - Halbierung der Prämien sorgt für Unmut. Auch Altersvorsorge betroffen.
Bausparen: Entwicklung seit 2001

Die im Sparpaket geplante Reduktion der staatlichen Förderung beim Bausparen und bei der geförderten Altersvorsorge (Zukunftsvorsorge) sorgt weiter für Kritik. Hingewiesen wird von Bausparkassen und Versicherungen unter anderem auf die Bedeutung des Bausparens für den privaten Wohnbau und die Notwendigkeit der privaten Vorsorge. An Bausparförderung ausgezahlt wurden im Vorjahr nach Angaben der Bausparkassen 114 Mill. Euro, nach 135 Mill. Euro im Jahr 2010.

Der aktuelle Prämiensatz, der jährlich neu festgesetzt wird und sich am allgemeinen Zinsniveau orientiert, wurde für 2011 und auch für 2012 mit 3 Prozent festgelegt. Die Obergrenze liegt bei einer Einzahlung von 1200 Euro im Jahr. Der maximale Staatszuschuss, der ab nun halbiert werden soll, beträgt derzeit somit 36 Euro.

Mit dem Bausparen werde der private Wohnbau unterstützt, im Vorjahr sei das 30-fache der staatlichen Prämien in die Wirtschaft zurückgeflossen. Rund 17.000 Wohnungen seien finanziert worden, heißt es bei den Bausparkassen. Diesen Kreislauf spricht auch Wilfried Hopfner, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenlandesbank gegenüber den VN an. Ein großer Teil des Geldes komme wieder über Steuereinnahmen an den Staat zurück. „Diesen Kreislauf hat man etwas ausgeblendet“, kritisiert Hopfner. Insgesamt rechnet er dennoch nicht damit, dass die beliebteste Sparform der Vorarlberger an Beliebheit verlieren wird. Bausparen sei nicht nur wegen der Rendite sondern auch wegen der Sicherheit gefragt. (APA, VN-mig)

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