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Baumärkte legen 2009 trotz Krise zu

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Die Baumärkte haben trotz Wirtschafts- und Finanzkrise im vergangenen Jahr mehr Umsatz erzielt als 2008.

Während Teile des Einzelhandels starke Umsatzrückgänge verkraften mussten, konnten sich die deutschen Baumärkte über zusätzliche Kunden und steigende Erträge freuen. Unter Berücksichtigung der Auslandsaktivitäten verfügten die 30 größten der in Deutschland tätigen Baumarktunternehmen im Dezember 2009 über 5.453 Outlets. Ihr Bruttoumsatz ist aufgrund des weiter verstärkten Modernisierungstrends im Inland und des gewachsenen Auslandsengagements auf 29,42 Mrd. Euro gestiegen.

Ausschlaggebend für diese erfreuliche Entwicklung war der “Cocooning-Effekt”, berichtet das Handelsmarketing-Magazin “baumarktmanager” aus dem Verlag Siegfried Rohn, der die führenden Handelsunternehmen der DIY-Branche in einer Übersicht zusammengefasst hat. Demnach hat sich die Anzahl der Bau- und Heimwerkermärkte in der Bundesrepublik im Jahr 2009 um 31 Stores auf 5.523 Outlets mit einem Flächenbesatz von 19,69 Mio. Quadratmetern erhöht. Bei einer auf 5.453 um 2,31 Prozent gestiegenen Filialzahl und einer auf 19,610 Mio. Quadratmetern (+ 3,16 Prozent) gewachsenen Verkaufsfläche erlösten die unter den Top 30 erfassten Unternehmen der deutschen DIY-Handelsbranche im Jahr 2009 einen Bruttoumsatz von 29,42 Mrd. Euro. Das entspricht einer Steigerung von 2,75 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Erweitert man das Ranking auf die Top 50, dann erlösten die führenden 50 Baumarktbetreiber mit 5.523 Standorten auf einer Verkaufsfläche von 19,694 Mio. Quadratmetern einen Bruttoumsatz von 29,562 Mrd. Euro.

Do-it-yourself-Trend hält an Ursachen für diese positive Gesamtentwicklung, die sich in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld vollzog, sind das weiter forcierte Wachstum im Ausland, die Entwicklung neuer Do-it-yourself-(DIY)-Formate, die eminente Verstärkung der Modernisierungsprozesse bei der bestehenden Baumarktsubstanz und die Verabschiedung von unrentablen Stores.

Positiv zu tragen kommt auch der Trend, dass junge Deutsche derzeit einen “Rückzug ins private Eigenheim antreten”. In der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen, die gegenwärtig zur Miete wohnen, würden vier von fünf gern in einer eigenen Immobilie leben. Das hat eine repräsentative Studie ergeben, die das Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Baumarktunternehmens Hornbach erstellt hat.

Deutsche sparen bei Lebensmitteln

Der Studie zufolge wollen 60 Prozent der Deutschen im Zuge der Krise günstiger Lebensmittel einkaufen als früher. 38 Prozent der Menschen gehen nach eigenen Angaben weniger aus und sparen bei Restaurant-, Kino- und Theaterbesuchen. 36 Prozent der Verbraucher verschieben größere Anschaffungen und 35 Prozent verzichten auf Urlaubsreisen bzw. geben weniger dafür aus. Ein Drittel der Befragten gibt nach eigenen Angaben weniger für Kleidung aus. Vergleichsweise wenige aber sparen in der Krisenzeit an der Verschönerung von Haus und Garten – es sind lediglich 27 Prozent der Erwachsenen in Deutschland.

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