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Baskets scheiterten

Die Feldkirch Baskets verpassten wie die Dornbirn Lions den Aufstieg in die 1. Basketball-Bundesliga. Nach der Niederlage in Linz kritisierte Coach Rehberger aber die sonderbare Regelung.

Dramatik pur im Duell um den zweiten Startplatz in der Basketball-A-Liga. Am

Ende stehen die Feldkirch Baskets nach dem 68:70 „mit leeren Händen” da. Fünf Sekunden vor Ende der Schlusssirene zerschmetterte Linz-Legionär George Robinson mit einem Zweier zum 70:68-Endstand für die Oberösterreicher die A-Liga-Träume der Feldkircher.

Beiden Teams war die Wichtigkeit der Partie in der Anfangsphase anzumerken. Zahlreiche Fehlwürfe von der Außenposition prägten das Spielgeschehen, wobei die Baskets nach einem 10:17-Rückstand mit einer Neunpunktserie erstmals mit 19:17 in Führung gingen. Die Vorentscheidung fiel dann in der 26. Minute, als Feldkirch-Spielmacher Tony Darden sein viertes persönliches Foul beging und Coach Ralf Rehberger seinen „Star” danach für elf Minuten nicht mehr aufs Parkett schickte. Die Gastgeber nutzten das Fehlen von Darden geschickt aus und gingen in der 33. Minute erstmals mit 63:60 in Führung. Den Schlusspunkt in einer hochdramatischen Begegnung, die aus heimischer Sicht mit dem falschen Sieger endete, setzte Shooting-Gaurd Robinson, der 3,5 Sekunden vor Ende mit einem Zweier den Endstand fixierte.

Durch den 96:80-Erfolg der ABC Dornbirn Lions in Graz – Paul Tonkovich war überragender Akteur bei den Messestädtern – haben nun drei Team jeweils 32 Punkte auf dem Konto: Da Linz in den vier direkten Duellen drei Siege verbuchte, qualifizierten sie sich mit St. Pölten für das Play-off bzw. die A-Liga.

Die Dornbirn Lions feierten dabei den sechsten Sieg in Folge und steckten den Abgang von Nate Green locker weg. Mit Konzentration und einer hochprozentigen Trefferquote wurden die Gastgeber bereits nach zwei Vierteln aller Siegeschancen beraubt. „Dass am Ende gleich drei Teams punktegleich auf dem zweiten Platz liegen, hätte ich nicht erwartet. Der Tabellenstand zeigt die Dramatik dieses Grunddurchgangs und die Klasse der ersten vier Mannschaften, die sich deutlich vom Rest abgesetzt haben. Der Vorarlberger Basketball hat in den letzten vier Monaten sicher viele neue Fans und Sympathien gewonnen, deshalb werden die Höhepunkte der Play-offs  sicher die Derby gegen Feldkirch sein“, zieht Markus Mittelberger nach dem Grunddurchgang Resümee.

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