Bart ab für die FFP2-Maske? So denkt Bart-Wettkämpfer Marc aus Gaißau

Würde Bart-Wettkämpfer Marc seinen Bart für die Maske "opfern"?
Würde Bart-Wettkämpfer Marc seinen Bart für die Maske "opfern"? ©dpa, Symbolbild: VOL.AT/Steurer
Marc Bereiter aus Gaißau nimmt regelmäßig an Bart-Meisterschaften teil. Doch würde er seine Gesichtsbehaarung für die FFP2-Maske "opfern"?

FFP2-Maske und Gesichtsbehaarung vertragen sich nicht gut, meinen Experten: Weil die Mund-Nasen-Abdeckung bei Bartträgern nicht dicht genug an der Haut sitze, gehe die Schutzwirkung verloren. Ihre Empfehlung lautet nun, den Bart abzurasieren. Marc Bereiter (38) aus Gaißau trägt bereits seit Jänner 2015 einen Vollbart. Er hat auch schon an zahlreichen Wettbewerben teilgenommen. 2019 gewann er etwa beim Bart-Contest in Genua und 2017 bei der schwäbischen Bartmeisterschaft für Jedermann in Stuttgart in der Kategorie "Vollbart naturale mit gestylter Oberlippe". Mit seinem Bart schaffte er es auch auf die Leinwand: Im Film "Feierabendbier" mit Christian Tramitz hatte er einen Auftritt als Komparse.

2017 gewann er bei der Schwäbischen Bartmeisterschaft. Bild: Christoph Schmidt/dpa

Jahrelange Arbeit und Pflege

Die Maske liege eher auf dem Bart auf, verkrause ihn und die Haare würden rundherum herausstehen, erklärt Bereiter gegenüber VOL.AT. Für ihn und andere Bartträger sei anfangs das Gesichtsschild die beste Lösung gewesen, dieses habe man dann aber verboten. In seinem Bart stecken jahrelange Arbeit und Pflege. "Die Länge hat er gut drei Jahren", erklärt er. Ihn für die FFP2-Maske abzurasieren kommt für den Gaißauer daher auch nicht in Frage. "Nein das ist ja meine Persönlichkeit. Nur wegen der Maske den Bart abzuschneiden, kann ich mir nicht vorstellen", so der Gaißauer. Auch das Stutzen kommt für ihn derzeit nicht in Frage. Er hat auch einen Tipp für das Tragen einer FFP2-Maske mit Bart: Er drückt den Bart platt, setzt die Maske auf und hakt sie zusätzlich unter den Haaren ein. Dann halte sie, meint er.

"Hoffe, sie hat noch Gnade"

Aufgrund chronishcer gesundheitlicher Probleme hat der Gaißauer, der in der Schweiz arbeitet, für den Arbeitsplatz eine Maskenbefreiung erhalten. Er arbeite jedoch fernab von anderen Kollegen an seine Platz im hinteren Teil des Raumes, erklärt er. Wenn er seinen Arbeitsplatz verlasse, setze er aber natürlich eine Maske auf. "Durchhalten, ja nicht rasieren", lautet Marcs Botschaft an die Bart-Community. Er lasse sich von anderen nichts einreden, was seine Gesichtsbehaarung angehe. Eigentlich habe er vorgehabt, seinen Bart nach der letzten Bartmeisterschaft im Oktober zurückzuschneiden. "Da hätte ich mit meiner Frau vereinbart, dass ich ihn abrasiere", erklärt im VOL.AT-Gespräch. "Aber ich hoffe, sie hat noch Gnade und lässt mich ihn noch länger behalten", meint er abschließend und schmuntzelt.

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(Red.)

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