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Barroso: Misstrauensantrag abgelehnt

Mit überwältigender Mehrheit wurde am Mittwoch im europäischen Parlament in Straßburg der Misstrauensantrag gegen EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso abgelehnt.

589 Abgeordnete lehnten den Antrag ab, 35 Parlamentarier stimmten dafür, 35 enthielten sich der Stimme. Das Ergebnis hatte sich bereits vor zwei Wochen bei der Debatte abgezeichnet, nachdem die Sprecher aller großen Fraktionen diesen Misstrauensantrag wegen einer privaten Kreuzfahrt-Einladung Barrosos durch den griechischen Reeder und Bankier Spiro Latsis kritisiert hatten.

Der Antrag gegen die Barroso-Kommission wurde von 77 Abgeordneten um den britischen Europakritiker Nigel Farage eingebracht. Sie sahen Interessenskonflikte, weil die EU-Kommission ein Monat nach der Kreuzfahrt ein Darlehen über 10 Mio. Euro an die Werften des Reeders freigegeben habe. Barroso hatte die Vorwürfe gegen ihn in der Debatte zurückgewiesen.

Die Entscheidungen für das Darlehen seien noch von der Kommission unter Romano Prodi getroffen worden. Zudem verbinde ihn mit Latsis einen langjährige Freundschaft, die mit seiner Arbeit in der EU-Kommission nichts zu tun habe, so Barroso. Er warf den Kritikern vor, die Glaubwürdigkeit der EU untergraben zu wollen.

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