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Barrichello von "Pole" in Heim-GP in Sao Paulo

Pole im Heim-Grand-Prix
Pole im Heim-Grand-Prix ©APA (Archiv/epa)
Rubens Barrichello hat am Samstag in seiner Heimat Brasilien die erste Pole Position seit fast fünf Jahren erobert und damit seine WM-Titelchance am Leben gehalten.
Bilder vom Qualifying

Der 37-jährige Brawn-Mercedes-Pilot drehte im durch Wetterkapriolen insgesamt 2:42 Stunden dauernden Qualifying auf dem regennassen Kurs in Interlagos in 1:19,576 Minuten die schnellste Runde. Dahinter folgten der Australier Mark Webber im Red-Bull-Renault und der deutsche Adrian Sutil im Force-India-Mercedes auf den den Ehrenplätzen.

Auch wenn WM-Leader Jenson Button im Brawn-Mercedes nicht über Rang 14 hinauskam, scheint das Regenchaos in Sao Paulo zumindest eine Vorentscheidung im Titelkampf gebracht zu haben: Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel schied als 16. bereits in der ersten Quali-Session aus. Da der Deutsche in der Fahrerwertung 16 Punkte hinter dem Engländer Button liegt, muss er im vorletzten Saisonlauf am Sonntag (Start: 18.00 MESZ/live ORF 1, RTL und Sky) schon auf ein Wunder hoffen, um mindestens Zweiter zu werden und seine rechnerische Titelchance zu wahren.

Barrichello, der als WM-Zweiter 15 Zähler in den letzten beiden Rennen auf seinen Teamkollegen Button gutmachen muss, um sich die WM-Krone zu sichern, darf im Gegensatz zu Vettel nach der 14. “Pole” seiner Karriere noch auf eine erfolgreiche Aufholjagd hoffen. “Das ist ein besonderer Augenblick für mich, ich bin überglücklich”, lautete die erste Reaktion des Routiniers, der von den Zuschauern auf der Haupttribüne mit “Rubinho”-Sprechchören gefeiert wurde. “Auch wenn wir wohl etwas weniger Sprit an Bord als die Konkurrenz hatten, es ist uns lieber vorne Weg zu starten und das Tempo im Rennen zu diktieren”, erklärte Barrichello.

Dass der Südamerikaner am Ende doch noch über die erste Quali-Bestzeit seit Brasilien 2004 jubeln durfte, war einer Wetterbesserung am späten Nachmittag (Ortszeit) zu verdanken. Nachdem bereits die erste Session nach einem Unfall von Ferrari-Ersatzmann Giancarlo Fisichella auf der überfluteten Session für knapp 15 Minuten hatte unterbrochen werden müssen, sorgte der Dauerregen für eine Verzögerung des Starts der zweiten Session. Diese dauerte aber zunächst nur etwas mehr als zweieinhalb Minuten, da nach einem schweren Unfall von Force-India-Fahrer Vitantonio Liuzzi, der unverletzt blieb, erneut unterbrochen werden musste.

Danach wollte die Rennleitung nichts mehr riskieren und wartete über eine Stunde zu, bis sich das Wetter merklich besserte und der Regen aufhörte. Deshalb wurde erst um 21.10 MESZ der Mittelabschnitt fortgesetzt. Zu diesem Zeitpunkt war der Arbeitstag für Vettel aber schon lange beendet. “Ich habe heute meinen Freischwimmer gemacht, bin mehr geschwommen als gefahren”, lautete der zerknirschte Kommentar des Jungstars nach dem katastrophalen Quali-Ergebnis.

Zuvor war er mit dem Helm auf dem Kopf total frustriert schnurstracks ins Red-Bull-Motorhome gestapft. “In den Runden, die ich hatte, ging nicht viel. Zum Schluss war dann einfach zu viel Wasser auf der Strecke”, erklärte der 22-Jährige zu seinem schwachen Abschneiden.

Buttons Reaktion fiel nach dem Aus im Mittelabschnitt ähnlich aus. “Die erste Session war noch okay, aber als es dann etwas trockener wurde, haben wir einige Veränderungen vorgenommen, die nicht das gewünschte Resultat gebracht haben. Ich war zu langsam. Es war sicher ein Fehler, dass wir die Intermediates nicht ausprobiert haben”, betonte Button, der damit unmittelbar vor Vettel ins Rennen startet.

Bei Red Bull wollte man wohl auch deshalb Vettels WM-Chance noch nicht endgültig begraben. “Das wird eine Sisyphos-Arbeit für Sebastian, aber wenn es einer schaffen kann, von dieser Position noch ganz nach vorne zu fahren, dann er”, glaubte Teamchef Christian Horner. “Ich hoffe, dass das Wetter im Rennen ein bisschen verrückt spielt und uns noch nach vorn spült”, meinte Vettel. Denn auch für den Grand Prix am Sonntag haben die Meteorologen ähnliches Schlechtwetter wie am Samstag prognostiziert.

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