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Barrichello gewinnt GP von China

Zwei Wochen nach dem Sieg in Monza hat Rubens Barrichello auch den ersten Formel-1-GP von China gewonnen. Christian Klien schied in der elften Runde aus.  

Barrichello ließ auf den knapp eineinhalb Stunden Renndauer nichts anbrennen und feierte einen Start-Ziel-Sieg. Im 194. Grand-Prix holte er sich mit dem neunten Erfolg auch den Titel des Vizeweltmeisters. „Es war sehr hart am Anfang”, meinte der 32-Jährige. „Ich hatte einen guten Start, aber Kimi Räikkönen machte sehr viel Druck. Gegen Ende schafften die Überrundungen Probleme, darum wurde der Abstand auf Jenson Button knapp.” Barrichello wirkte befreit, nachdem er zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen aus Schumachers Schatten getreten war.

Jenson Buttons zweiter Platz verschaffte BAR-Honda Luft im Kampf um Rang zwei in der Konstrukteurswertung. Der Brite setzte als einziger auf eine Zwei-Stopp-Strategie, ganz zufrieden war er aber trotzdem nicht: „Es ist destrasös, wenn man am Start zwei Plätze verliert.” In den letzten Runden konzentrierte er sich weniger auf Barrichello, als auf Räikkönen. Auch Takuma Sato steuerte mit Platz sechs noch drei Punkte für die BAR-Equipe bei.

Lehrstunde für Villeneuve
Für die Rückkehrer Ralf Schumacher und Jacques Villeneuve lief es nicht nach Wunsch. Der Deutsche musste seinen Williams-BMW bei der Rückkehr nach dem schweren Unfall am 20. Juni in Indianapolis durch einen Rempler von David Coulthard im zweiten Silberpfeil 19 Runden vor Schluss mit einem Reifenschaden parkieren. Das Team wies ihn an, sein Auto abzustellen, um den Schaden überprüfen zu lassen. Als er hätte weiterfahren können, lag er schon zwei Runden zurück. Villeneuve wurde im Renault beim Comeback nach bald zwölfmonatiger Zwangspause hinter Mark Webber Elfter. „Ich konnte viel lernen. Um ehrlich zu sein, habe ich zu lange gebraucht, um in den Rhythmus zu kommen.” Der Exweltmeister konnte mit dem Tempo von Teamkollege Fernando Alonso, der Vierter wurde, nicht mithalten.

Klien kontra Schumi
Für Christian Klien war der Schanghai-Ausflug nach zwölf Runden zu Ende. Der Jaguar-Pilot kollidierte in der Spitzkehre nach der 1,2 km langen Geraden. Der Hohenemser musste sein Auto mit einem Bruch der rechten Hinteraufhängung abstellen. „Ich habe Schumacher im Rückspiegel herankommen gesehen. Darum habe ich in der Kurve einen weiteren Radius genommen”, beschreibt er die Situation. „Dann war er plötzlich nicht mehr zu sehen und ich habe eingelenkt.” Schumacher bezeichnet den Vorfall als normales Überholmanöver: „Okay, ich habe sehr spät angesetzt, und ich denke mal, Christian hat zu früh in den Rückspiegel geschaut. Er hat wohl gedacht, da kommt nichts mehr. Man kann es als normalen Zwischenfall abhaken.” Für Klien war China eine Enttäuschung, die er bei Mark Webber zu Hause aufarbeiten wird. Vor dem Suzuka-GP wird in Australien ein Boxenstopp eingelegt.

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