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Barca-Vorstand tritt zurück

Einen Tag nach dem Ausscheiden des FC Barcelona aus der Champions League hat der Interimspräsident des spanischen Fußball-Meisters, Enric Reyna, seinen Rücktritt angekündigt.

Der Klubchef und alle anderen Vorstandsmitglieder legen am 5. Mai ihre Ämter nieder. Bis zur Wahl eines neuen Präsidenten im Juni wird der Verein nach Presseberichten vom Donnerstag von einem Ausschuss kommissarisch geführt. Ein Favorit für den Posten des neuen Vereinschefs zeichnet sich noch nicht ab. Reyna, der im Februar den zurückgetretenen Joan Gaspart abgelöst hatte, wird wahrscheinlich nicht kandidieren. Mehrere Klub-Mitglieder machten sich für die Rückkehr von Josep Lluis Nunez stark, der bis 2.000 an der Spitze des Vereins gestanden hatte.

Reyna macht Patrik Kluivert für den Misserfolg verantwortlich. “Wir haben einige sehr schlechte Spieler, einer davon ist Kluivert”, sagte der noch amtierende Präsident. Der niederländische Teamstürmer hatte im Viertelfinale der Champions League gegen Juventus Turin mehrere Torchancen vergeben. Nach Angaben des Sportblattes “Marca” soll der FC Bayern München an einer Verpflichtung Kluiverts interessiert sein.

“Barca” ist erstmals in seiner 104-jährigen Geschichte vier Jahre in Folge ohne Titel. Teamverteidiger Carles Puyol räumte ein: “Ich würde es verstehen, wenn der Klub alle Profis hinauswirft und 24 neue Spieler verpflichtet.”

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