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Bankraub mit Spielzeugpistole wegen Spielsucht: Prozess in Wiener Neustadt

Mit einer Spielzeugpistole seines kleinen Sohns bewaffnet wurde ein Mann in Wiener Neustadt zum Bankräuber
Mit einer Spielzeugpistole seines kleinen Sohns bewaffnet wurde ein Mann in Wiener Neustadt zum Bankräuber ©Bilderbox (Sujet)
Am Landesgericht Wiener Neustadt ist am Mittwochnachmittag ein 35-jähriger Arbeiter zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Der Mann hatte in der Adventzeit 2012 mit der Spielzeugpistole seines kleinen Sohnes eine Raika-Filiale in der Bezirksstadt überfallen und etwas mehr als 13.000 Euro erbeutet. Das Motiv: Spielsucht.
Der Coup in Wr Neustadt

Die Spielsucht hatte den Arbeiter zu dem Überfall in Wiener Neustadt getrieben. Am Tag der Tat hatte er wieder einmal eine (Kombi-)Wette verloren. Mit einem roten Schal vermummt und der Spielzeugpistole in der Jackentasche marschierte er in das Geldinstitut in seiner Nachbarschaft.

Überfall mit Spielzeugpistole

“Überfall, Bombe” schrieb er auf einen Zettel, den er einer Bankangestellten vorhielt. “Kein Alarmpaket” forderte er – bekam aber ein GPS-Ortungspaket ausgehändigt.

Die Freude über das verbrecherisch erbeutete Geld währte darum nicht lange: Nur wenige Minuten nach dem Überfall wurde der Verdächtige am 4. Dezember vergangenen Jahres in der Nähe der Bank verhaftet, als er mit dem Kinderwagen seinen kleinen Sohn vom Kindergarten abholen wollte.

Das Urteil, das beim Prozess in Wiener Neustadt fiel, ist nicht rechtskräftig.

(apa/red)

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