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Banges Warten am Nanga Parbat

Banges Warten: Sechs Tage nach dem Todessturz ihres Bergsteigerkollegen Karl Unterkircher sollten sich Simon Kehrer und Walter Nones auf dem Abstieg vom Nanga Parbat befinden.

Ein italienisches Rettungsteam samt Hubschrauber befand sich am Montag im Basislager am Fuß der Rakhiot-Wand, wo der Südtiroler und der Trentiner, falls alles gutgeht, am Abend eintreffen sollten.

Allerdings gab es laut italienischen Medienberichten bei Schlechtwetter weder Telefon- noch Sichtkontakt. Geplant war, dass die beiden Alpinisten um 6.00 Uhr Ortszeit (2.00 Uhr MESZ) mit Skiern den Abstieg beginnen. “Es regnet nach wie vor, die Wolken hängen tief, das Wetter ist wirklich düster”, wurde Maurizio Gallo vom Rettungsteam zitiert. Möglicherweise ist das Wetter in größerer Höhe besser.

Kehrer und Nones wollten über den Buhl-Weg absteigen. Sie müssen dabei einen Gletscher überqueren, der wegen seiner Einbrüche als gefährlich gilt. Diese Route ist aber weniger schwierig als die direktere über die Rakhiot-Eiswand, bei deren Erstbesteigung Unterkircher am Dienstag vergangener Woche in eine Gletscherspalte gestürzt war.

Der Südtiroler Unterkircher galt als einer der besten Höhenbergsteiger. “Mit seinen 38 Jahren hat Karl ein außergewöhnlich bewegtes und intensives Leben geführt. Ich bin so dankbar dafür, dass ich mit ihm fast zwölf Jahre Glück und Leid teilen durfte”, schrieb seine Frau Silke auf seiner Homepage. Unterkircher war Vater von zwei Söhnen und einer Tochter.

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