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Ballack-Vorstellung bei Chelsea

Es war eines der längsten Transfer-Tauziehen der Fußball-Geschichte. Jetzt ist es fix: Michael Ballack verlässt Deutschlands Meister FC Bayern München und wechselt ablösefrei zum englischen Champion Chelsea FC.

Der deutsche Nationalteam-Kapitän unterzeichnete einen Dreijahres-Vertrag in London, der ihm laut englischen Medienberichten jährlich zumindest 4,6 Millionen Pfund (6,76 Mio. Euro) garantiert. Ballacks Vertrag mit den Bayern war mit Saisonende ausgelaufen. “Für mich ist er einer der besten Spieler der Welt”, hatte Chelsea-Trainer Jose Mourinho dem 29-Jährigen schon vor der Vertragsunterzeichnung Rosen gestreut. “Er spielt intelligent, ist taktisch ausgesprochen versiert und schießt viele Tore.”

Weniger erfreulich wird sein Abschied aus München ausfallen. In einem Interview in der Montag-Ausgabe des Fachmagazins “kicker” zog Ballack zufrieden Bilanz aus vier Jahren in München, ging mit seinem Ex-Verein aber auch hart ins Gericht. “Die Tatsache, dass es im Lauf der Monate von Seiten der Bayern immer mehr populistische Aussagen zu meiner Vertragssituation gab, dass man am Ende sogar versucht hat, Fans gegen mich aufzuwiegeln, kann ich ganz gut einordnen”, meinte er, der den Bayern-Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge als Hauptbeteiligten ortete. “Schon irgendwie merkwürdig, dass ich in den vier Jahren in München meinem großen Ziel, dem Gewinn der Champions League, nie mehr so nahe gekommen bin wie im letzten Jahr in Leverkusen”, erlaubte sich Ballack einen Seitenhieb.

Der gebürtige Ostdeutsche war im Juni 2002 von Leverkusen zu den Bayern gewechselt, mit denen er in vier Jahren dreimal – zuletzt in der abgelaufenen Saison – das Double holte. In seiner letzten Saison bei den Bayern habe es ihn gestört, dass “die Ansprüche ins Unermessliche gewachsen” seien. Bei seinen Verhandlungen habe er sich gegenüber den Münchnern aber “immer korrekt und ehrlich” verhalten, betonte Ballack, der 2002, 2003 und 2005 zum “Deutschen Fußball des Jahres” gewählt worden war. Im wichtigsten Spiel des deutschen Nationalteams in den vergangenen Jahren musste der 63fache Internationale allerdings zusehen: Im WM-Finale 2002 musste Ballack auf Grund einer Gelb-Sperre pausieren.

Mit Chelsea hofft Ballack, sich seinen Traum vom Triumph in der Champions League erfüllen zu können. Zusätzlich zu seinem kolportierten Wochengehalt von rund 100.000 Pfund (146.886 Euro) wird dem Mittelfeldspieler der Transfer zum Klub des russischen Öl-Milliardärs Roman Abramowitsch mit einem Handgeld in Millionenhöhe versüßt. Mit Ballack – einem der Bestverdiener bei Chelsea – sowie den Teamspielern Frank Lampard (ENG), Michael Essien (GHA) und Claude Makelele (FRA) besitzt der englische Meister im zentralen Mittelfeld nun die Qual der Wahl. Auch in der Defensive planen sich die Londoner zu verstärken, der Brasilianer Roberto Carlos soll von Real Madrid nach London gelotst werden. Auch Milans Star-Stürmer Andrej Schewtschenko soll Kontakte zu Chelsea pflegen.

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