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Balkan: Evakuierung wegen Hochwasser

Die Lage in den osteuropäischen Hochwassergebieten hat sich verschärft. Wegen stark gestiegener Pegel an der Donau wurden in Teilen Bulgariens und Rumäniens Evakuierungen durchgeführt.

Im bulgarischen Lom wurde der Notstand ausgerufen. Einsatzkräfte füllten Sandsäcke, mit denen die Deiche verstärkt werden sollen.

In der Hauptstadt Sofia wurden bereits ein Hotel und Gebäude der Kommunalverwaltung überschwemmt. Im Hafen Widin stand der Pegel bei 9,42 Meter – so hoch wie vermutlich seit 1942 nicht mehr, als die Fluten das damals ungeschützte Stadtzentrum überschwemmt hatten.

„Wir haben sehr starken Wind und wir sind bereit, die Deiche zu verstärken und sie aufzustocken“, sagte ein Einsatzleiter in Lom. Einwohner der Stadt schleppten Möbelstücke aus ihren Häusern. In der Stadt Widin halfen Soldaten, die Ufer des Flusses zu sichern. Da das Wasser noch nie so hoch stand wie derzeit, versammelten sich viele Schaulustige an den Ufern. Den Behörden zufolge war alles bereit, um im Notfall 70.000 Menschen aus der Gegend in Sicherheit zu bringen.

Im Westen Rumäniens flohen nach Medienberichten bereits hunderte Menschen aus ihren Dörfern. Es wurde erwartet, dass die Pegelstände der Donau noch weiter steigen.

In den Hochwassergebieten in Nord- und Ostdeutschland dagegen normalisierte sich die Lage weiter. In der besonders betroffenen Stadt Hitzacker in Niedersachsen sollten am Donnerstag die Aufräumarbeiten beginnen.

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