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Bagdad: Soldat bekennt sich schuldig

Ein Angehöriger des US-Militärgeheimdienstes hat sich der Misshandlung von Gefangenen im Gefängnis Abu Ghraib schuldig bekannt. Armin Cruz gab zu, Gefangene misshandelt zu haben oder an Misshandlungen beteiligt gewesen zu sein.

Cruz übernehme die volle Verantwortung für seine Taten und bereue sie zutiefst, erklärte sein Anwalt. In einem Bericht der US-Armee im vergangenen Monat war Cruz als einer derjenigen identifiziert worden, die an der Misshandlung von drei Gefangenen beteiligt waren.

Außerdem ist Cruz im Hintergrund eines im Oktober 2003 entstandenen Fotos abgebildet, auf dem zu sehen ist, wie Angehörige der Militärpolizei drei Gefangene misshandeln. Das Urteil wird im Laufe des Samstags erwartet. Cruz drohen bis zu zwölf Monate Haft.

Cruz ist der erste Angehörige des Militärgeheimdienstes, dem im Zusammenhang mit den Misshandlungen der Prozess gemacht wurde. Das US -Verteidigungsministerium hat stets erklärt, die Misshandlungen seien nicht auf Befehl erfolgt und das Werk Einzelner gewesen. Kritiker gehen dagegen davon aus, dass die Misshandlungen zumindest mit Wissen der Befehlshaber stattfanden.

Die Berichte über die Misshandlungen von Gefangenen hatten im Frühjahr weltweite Empörung ausgelöst. Mit Cruz müssen sich bisher acht Personen wegen der Taten vor Gericht verantworten.

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