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Bagdad: Neun Polizisten getötet

Aufständische haben in der Nacht zum Sonntag in Latifiya, 40 Kilometer südlich von Bagdad, neun irakische Polizisten getötet. Die Aufständischen hatten das Feuer auf den Kleinbus der Beamten eröffnet.

Dieser fuhr gerade auf dem Weg in ihre Heimatstadt Kerbala durch die Ortschaft, bestätigte die Polizei.

Die Polizisten hatten sich auf dem Heimweg aus Jordanien befunden, wo sie – wie Tausende andere irakische Polizeibeamte – einen Ausbildungskurs absolvierten. Latifiya und andere Ortschaften im südlichen Vorland von Bagdad gelten trotz verstärkter Operationen des US-Militärs als extrem unsicher.

Bei Kämpfen zwischen US-Truppen und Rebellen waren am Samstag im benachbarten Mahmudiya sechs Iraker gestorben. Durch diese Ortschaften führt die einzige Straße, die Bagdad mit den heiligen schiitischen Städten Kerbala und Najaf verbindet.

Heftige Kämpfe brachen unterdessen in Husseiba an der Grenze zu Syrien aus. Bewaffnete Aufständische griffen in der Nacht zum Sonntag US-Panzer an, die in die Stadt fuhren. Das US-Militär schoss aus Hubschraubern und Panzern auf die Rebellen. Nach Krankenhausangaben vom Sonntag wurden fünf Iraker getötet und zehn weitere verletzt.

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