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Bagdad: 20 Tote bei Autobombenanschlägen

Einen Tag nach der Regierungsbildung im Irak hat eine Serie von Anschlägen Bagdad erschüttert. Bei sechs Autobombenanschlägen am Freitag starben laut US-Nachrichtensender CNN mindestens 20 Menschen.

Über 30 weitere seien verletzt worden. Ziel der Attacke waren nach CNN-Informationen irakische Sicherheitskräfte.

Das Innenministerium in Bagdad bestätigte die Anschläge, machte aber zunächst keine Angaben über die Zahl der Opfer. In ersten Fernsehaufnahmen waren ausgebrannte Autos umringt von Sicherheitskräften zu sehen.

Bei zwei weiteren Bombenanschläge auf Sicherheitskräfte durch Aufständische sind mindestens zwei Menschen getötet worden. Die erste Bombe habe einen Konvoi irakischer Nationalgardisten getroffen, teilte die Polizei mit. Als Polizisten dorthin eilten, sei eine zweite Bombe explodiert. Zuvor hatten sich in Bagdad bereits vier Bombenanschläge ereignet, die ebenfalls auf irakische Sicherheitskräfte abzielten. Dabei wurden mindestens 18 Menschen getötet.

Irakische Regierungsbildung könnte Aufstand anheizen

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