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Autobomben-Explosion in Madrid

In der Nacht auf Montag um 0:50 Uhr explodierte in Madrid eine Autobombe. Vier Personen erlitten einen Schock, es gab keine Verletzten.

Die Polizei vermutet, dass es sich um einen Anschlag der baskischen Separatistenorganisation ETA handelt. Vier Personen erlitten einen Schock; es entstand hoher Sachschaden.

Die Bombe explodierte gegen 00.50 Uhr in der Manuel-Caldeiro-Straße am nördlichen Stadtrand. In der Nähe des Tatorts befinden sich Büros der multinationalen Ölkonzerns Repsol-YPF und das Trainingsgelände des Fußballvereins Real Madrid. Bei der Explosion wurden nach Angaben des Innenministeriums 17 Autos beschädigt. Mehrere Fensterscheiben umliegender Gebäude gingen zu Bruch.

Erst am Samstag war in einem Wohnviertel der baskischen Stadt Bilbao eine Autobombe explodiert. Zuvor gab es eine telefonische Warnung der ETA, so dass die Gegend rechtzeitig evakuiert werden konnte. Zwei Häuser wurden beschädigt. Bei Anschlägen der ETA kamen seit 1968 mehr als 800 Menschen ums Leben.

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